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	<title>Das Plattenblog &#187; Rock</title>
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	<description>95% ehrliche Kritiken</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Aug 2011 12:35:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Muse The Resistance</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 15:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Muse]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor der Veröffentlichung von &#8220;The Resistance&#8221; im September 2009 wurde viel über die neue Ausrichtung von Muse gemutmaßt. Noch eine Stufe weiter als &#8220;Black Holes &#038; Revelations&#8221; hieß es. Und trotzdem war am Ende doch wieder alles etwas anders (und doch nicht). Muse ist eine der größten Rockbands der letzten Jahre. Ich weiß nicht, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/muse-resistance-cd-cover-150x150.jpg" alt="muse-resistance-cd cover" title="muse-resistance-cd cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-351" /><br />
Vor der Veröffentlichung von &#8220;<strong>The Resistance</strong>&#8221; im September 2009 wurde viel über die neue Ausrichtung von Muse gemutmaßt. Noch eine Stufe weiter als &#8220;<strong>Black Holes &#038; Revelations</strong>&#8221; hieß es. Und trotzdem war am Ende doch wieder alles etwas anders (und doch nicht).<br />
<span id="more-350"></span><br />
Muse ist eine der größten Rockbands der letzten Jahre. Ich weiß nicht, wie sie es ohne wirkliche Mainstream Single Chart Erfolge (oder habe ich da was verpaßt?) geschafft haben, auch wenn sich die Alben immer recht gut verkaufen. Aber mittlerweile zeigen sie eindrucksvoll, wie sie Arenen in der Größe eines Wembley Stadions problemlos ausverkaufen können (Die DVD &#8220;<strong>Haarp</strong>&#8221; sei jedem ans Herz gelegt). Ja, Muse live und auf der Bühne zu erleben gibt ein Gefühl, wie groß das Trio um Matthew Bellamy mittlerweile geworden ist. </p>
<p>Das letzte Album &#8220;<strong>Black Holes and Revelations</strong>&#8221; hat mich wieder zurück in den Muse Kosmos geführt, nachdem sie mit Album Nummer 3 &#8220;<strong>Absolution</strong>&#8221; bei mir ein wenig vom Radar verschwunden sind, gefielen mir vor allem Lieder wie die Single <strong>Supermassive Black Hole</strong> oder die Space Oper <strong>Knights of Cydonia</strong>. Letzteres für mich eines der stärksten bisher von Muse veröffentlichten Lieder. </p>
<p>Also spitze ich meine Ohren bei einigen Gerüchten, die im Vorfeld geäußert wurden. Es sollte symphonisch werden, es sollte nach Queen klingen (die Vorabveröffentlichung von <strong>United States Of Eurasia</strong> als Teaser verstärkte dies), es sollte ein Elektroalbum werden, und und und. </p>
<p>Was am Ende am 11. September 2009 in meinen Händen lag, war irgendwie alles das und dann doch wieder deutlich Muse (und nicht so schlimm, wie viele befürchtet haben). </p>
<p>Die Band scheint mit ihrem fünften Album in alle Richtungen gleichzeitig treten zu wollen. Lieder wie <strong>MK Ultra</strong> oder <strong>Unnatural Selection</strong> beglücken diejenigen, die die alten Muse doch irgendwie am meisten mochten, <strong>Uprising</strong> ist eine einfache, eingängige Rocksingle und erinnert an das letzte Werk. Diejenigen, die dann doch eher die klassischen Anleihen am ehesten mochten, können sich die 15 minütige Simphonie <strong>Exogenesis</strong>, aufgeteilt in 3 Akte, am Ende reinziehen. Gerade hier beschleicht mich jedoch das Gefühl, dass Muse auch einen Schritt zuweit gehen können. Leider dann doch ein wenig zu anstrengend. </p>
<p>Zwischendurch gibts dann noch das erste Lied das vollkommen auf Gitarren verzichtet (<strong>Undisclosed desires</strong>) und sich stattdessen wie ein Timbaland Remix anhört. Verzichtbar. Und naja, Französisch sollte Matthew auch nicht unbedingt wieder singen (bei dem schmachtenden <strong>Mon Cœur S&#8217;ouvre À Ta Voix</strong>)</p>
<p>Das Muse technisch gute Songschreiber sind und dadurch Dramatik gezielt auf- und abbauen können, ist bekannt. Ebenso das sie viel Wert auf eine gute Produktion legen. </p>
<p>&#8220;<strong>The Resistance</strong>&#8221; ist damit ein Bauchladen, der für jeden Fan 3-4 neue Lieblingslieder bereithält. Durch die Zerrissenheit kommt es bei vielen Fans an die vorherigen Alben nicht ran. </p>
<p>Der Erfolg gab der Band am Ende aber recht. So war das Album letztes Jahr Nr. 1 in u.a. DE, AT, CH, UK  und immerhin Nummer 3 in den USA. Wir bei Platten-blog sind schon auf den Nachfolger (und die Gerüchte im Vorfeld) gespannt.</p>
<p><strong>Platten-blog Kritik: 70% </strong></p>
<p>- Björn </p>
<p>Tracklist: <strong>Uprising</strong>; <strong>Resistance</strong>; Undisclosed desires; United States of Eurasia; Guiding light; Unnatural selection; <strong>MK ultra</strong>; I belong to you (mon cœur s&#8217;ouvre à ta voix); Exogenesis: Symphony Part 1 (Overture); Exogenesis: Symphony Part 2 (Cross-Pollination); Exogenesis: Symphony Part 3 (Redemption)</p>
<p>Hier das dritte Video des Albums <strong>Undisclosed Desires</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kSCpbmqNpmQ?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kSCpbmqNpmQ?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Jetzt wo sich die Gemüter um &#8220;<strong>The Resistance</strong>&#8221; gelegt haben&#8230; wie gefällt euch das fünfte Muse Album im Nachhinein?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Danko Jones – Below The Belt</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/danko-jones-below-the-belt/</link>
		<comments>http://platten-blog.de/index.php/danko-jones-below-the-belt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 21:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Danko Jones]]></category>

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		<description><![CDATA[Danko Jones noch immer auf der Suche nach dem Back in Black des neuen Jahrtausends. Eine deutliche Kurskorrektur gegenüber dem letzten Album führt wieder auf den richtigen Weg. Bereits bei den ersten Tönen von I think bad thoughts ist es klar. Danko Jones ist wieder zurück. Vielen Fans war das letzte Album &#8220;Never too loud&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/danko_jones_below_the_belt-150x150.jpg" alt="Danko Jones Below The Belt Cover" title="Danko Jones Below The Belt Cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-342" /><br />
Danko Jones noch immer auf der Suche nach dem Back in Black des neuen Jahrtausends. Eine deutliche Kurskorrektur gegenüber dem letzten Album führt wieder auf den richtigen Weg.<br />
<span id="more-341"></span><br />
Bereits bei den ersten Tönen von<strong> I think bad thoughts</strong> ist es klar. Danko Jones ist wieder zurück. Vielen Fans war das letzte Album &#8220;Never too loud&#8221; zu einfalllos und zu poppig. Erst recht die Single &#8220;Take Me Home&#8221; sorgte für lange Gesichter. Diese Zeiten sind unmissverständlich wieder vorbei. Es geht direkt ordentlich nach vorne. Danko hat seine Eier zurück. Dass dabei an einigen Stellen statt roher Gewalt nun doch eher melodisch gesungen wird, soll an dieser Stelle nicht als Altersschwäche ausgelesen, sondern vielmehr dem verbesserten Songwriting zugeordnet werden. Verbessert jedenfalls soweit dies im Danko Jones Kosmos möglich ist. </p>
<p>Nach wie vor geht es hier um simplen Powerrock, mal etwas rockiger, mal etwas mehr Power. Aber alles immer mit einem Gespür für Melodien. Schluss aus. Experimente (zum Glück) wieder abgeschaltet. Und damit brescht Danko Jones stärker denn je in Richtung AC/DC, Motörhead und Konsorten. Bands die Alben primär aufnehmen, um ein paar neue Lieder für die Tour zu haben. Es ist erstaunlich, dass die Band bereits mit Album Nr. 6 (in 9 Jahren &#8211; seit dem Debüt I’m Alive And On Fire) diesen Status scheinbar erreicht hat. </p>
<p>&#8220;Below the belt&#8221; ist eher kurzweilig geraten, macht dabei in der geringen Halbwertzeit gehörig Spaß. Gerade die Lieder <strong>Had Enough </strong>und <strong>Apology accepted</strong> sind erstklassige Lieder und empfehlen sich für einen Platz in der ewigen Setlist. <strong>Tonight is fine</strong> ist einer der harten Mid-Tempo Riffrocker zum gepflegten Kopfnicken. </p>
<p>Textlich hören wir nichts Neues. Der unersättliche Macho und die leichte Frau, alle Geschichten maßlos übertrieben und mit einem  Augenzwinkern unterlegt. &#8220;Screw your girl in the back of your cadalliac&#8221;. Einige Zoten sind diesmal jedoch ein wenig platter als sonst geraten. <strong>Active vulcanoes</strong> oder <strong>Magic snake</strong> hören sich nicht nur im Songtitel plump an.&#8221;it´s friday night but your magic snake don´t want to play outside&#8221; Naja, Herr Jones, da kommen wir schon so langsam in Fremdschäm Gefilde. Wenigstens ist letzteres Lied musikalisch gelungen. </p>
<p>Auch wenn Danko Jones noch ein paar Meilen von einem Rockmeilenstein entfernt sind, haben sie hier ein recht gelungenes Album hingelegt, welches wieder Spaß auf ein Konzert des Trios macht. Denn dort sind sie unschlagbar gut. </p>
<p><strong>Platten-blog Kritik: 65% </strong></p>
<p>- Björn </p>
<p>Tracklist: <strong>I think bad thoughts</strong>; Active volcanoes; Tonight is fine; Magic snake; <strong>Had enough</strong>; (I can&#8217;t handle) Moderation; Full of regret; The sore loser; Like dynamite; <strong>Apology accepted</strong>; I wanna break up with you</p>
<p>Danko Jones auf Tournee: Ein Konzert lohnt sich.<br />
<!-- eventim werbemittel-code --><br />
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	src="http://80.67.30.106:80/stingray/output.js?id=2867"></script><br />
<!-- /eventim werbemittel-code --></p>
<p>Hier das aktuelle Video <strong>Full Of Regret</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xN82gSo85O4?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xN82gSo85O4?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Wir freuen uns über jeden Kommentar&#8230;</p>
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		<title>John Butler Trio – April Uprising</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/john-butler-trio-april-uprising/</link>
		<comments>http://platten-blog.de/index.php/john-butler-trio-april-uprising/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 16:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[John Butler Trio]]></category>

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		<description><![CDATA[Der nächste Schritt vom australischem Strand-Jammer hin zum ernsthaften Songwriter. Während die letzten Alben des John Butler Trios in Australien allesamt Platinstatus erreicht haben, sind sie in Deutschland noch relativ unbekannt. Mit Album Nr. 5, April Uprising, hat das Trio den nächsten Ass im Ärmel. Fast jeder, der in den letzten Jahren mit einem Rucksack [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/John-Butler-Trio-april-uprising-cover-150x150.jpg" alt="" title="John Butler Trio - april uprising cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-327" /><br />
Der nächste Schritt vom australischem Strand-Jammer hin zum ernsthaften Songwriter. Während die letzten Alben des John Butler Trios in Australien allesamt Platinstatus erreicht haben, sind sie in Deutschland noch relativ unbekannt. Mit Album Nr. 5, <strong>April Uprising</strong>, hat das Trio den nächsten Ass im Ärmel.<br />
<span id="more-326"></span><br />
Fast jeder, der in den letzten Jahren mit einem Rucksack durch Australien gereist ist, wird, mal mehr mal weniger stark, mit dieser Gute Laune Musik konfrontiert worden sein. Für viele, mich eingeschlossen, ist die Musik des John Butler Trios Soundtrack einer einzigartigen Reise. Von daher fehlt es beim Hören ein wenig an Objektivität, verbinde ich diesen Gitarrensound doch immer mit einsamen Stränden, Byron Bay und zahlreichen Abenteuern down under. Ein neues Album weckt Erwartungen und ruft Erinnerungen auf. </p>
<p>Die gute Nachricht vorweg. Die CD ist noch so eindeutig John Butler wie alle anderen Alben zuvor. Auch wenn die Begleitmusiker für dieses Album mal wieder rotiert haben, ist dies beim ersten Gitarrenton unverkennbar John Butler. </p>
<p>Der erste Lied beginnt ein wenig ruhiger, als noch <strong>Better Than</strong> vom Vorgänger <strong>Grand National</strong>, steigert sich dann zum Refrain merklich und erzeugt spätestens dann ein gute Laune Grinsen erster Wahl. Mit den nächsten beiden Liedern wird dann das Tempo deutlich angezogen. Die erste Single, <strong>One Way Road</strong>, ist perfekter Radio Pop and auch das darauf folgende <strong>Come On Now</strong> ist dermaßen fröhlich mitreißend, dass es schwer fällt, nicht mitzuhüpfen. Ein wenig trashig ist letzteres Lied, erinnert es doch gerade an Girls von Beastie Boys. </p>
<p>Danach folgt mit<strong> I&#8217;d do anything</strong> ein ruhigerer Song, sehr zurückgelehnt und eindeutig ein Highlights des Albums. Die Kombination mit Bongos und Steel Guitar in <strong>Ragged Mile</strong> erzeugt wieder eine einzigartige Atmosphäre. Mein persönlicher Gute Laune Anspieltipp ist <strong>Don&#8217;t wanna see your face</strong>. Wie diese reduzierte, simple Pop-Liedchen, einem ein Lächeln ins Gesicht meißelt ist echt Kunst. </p>
<p>Gegen Ende des Albums wird es deutlich ruhiger und unglücklicherweise schleichen sich ein paar Lückenfüller ein. <strong>Fool for you</strong>, <strong>Mystery Man</strong> und <strong>A star is born</strong> sind zwar alle nett, aber so eng beieinander schläfern sie das Album gegen Ende ein wenig ein. Diese hätten auch gutem Gewissens  auf B-Seiten ausgelagert werden können. </p>
<p>Die Tendenz von<strong> Sunrise Over Sea</strong> zu <strong>Grand National</strong> wird mit <strong>April Uprising</strong> weitergeführt, so daß mittlerweile kaum noch Gitarrenjams zu finden sind. Etwas schade für jeden der <strong>Oceans</strong> kennt und live erleben konnte. Im Gegenzug hat sich glücklicherweise das Songwriting stark weiterentwickelt, so daß die vielen unterschiedlichen Genres, die schon immer auf John Butler Trio CDs zusammengewürfelt worden sind, diesmal perfekt zueinander passen. Die einzelnen Lieder wirken dabei deutlich fokussierter und entschlackter. </p>
<p>Das nächste gute Album also, aber mein persönliches Highlights bleibt <strong>Sunrise Over Sea</strong>. Auf diesem Album wurde die bisher beste Mischung aus Jam und Pop zelebriert. </p>
<p><strong>Platten-blog Kritik: 75% </strong></p>
<p>- Björn </p>
<p>Tracklist: <strong>Revolution</strong>; <strong>One way round</strong>; Come on now; <strong>I&#8217;d do anything</strong>; Ragged mile; Johnny&#8217;s gone; Close to you; <strong>Don&#8217;t wanna see your face</strong>; Take me; Fool for you; To look like you; Steal it; Mystery man; Gonna be a long time; A star is born</p>
<p><!-- eventim werbemittel-code --><br />
<script type="text/javascript" 
	src="http://80.67.30.106:80/stingray/output.js?id=2833"></script><br />
<!-- /eventim werbemittel-code --></p>
<p>Hier das aktuelle Video <strong>Revolution</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/x3Ky8zTh6DY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/x3Ky8zTh6DY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Wir freuen uns über jeden Kommentar&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>The Gaslight Anthem – American Slang</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/the-gaslight-anthem-american-slang/</link>
		<comments>http://platten-blog.de/index.php/the-gaslight-anthem-american-slang/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 18:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Gaslight Anthem]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist eine Geschichte einer Band, die so schon oft geschrieben wurde. Die Band trifft mit dem ersten rohen Album den Nerv der Zeit, legt ein zweites großartiges Album (ein &#8220;Meilenstein&#8221;) hin, indem der Stil gefestigt und das Songwriting ein wenig verfeinert wird. Und dann kommt ein weiteres Album, bei dem die Band an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/The-Gaslight-Anthem-American-Slang-Cover-300x271.jpg" alt="The Gaslight Anthem - American Slang - Cover" title="The Gaslight Anthem - American Slang - Cover" width="150" height="136" class="size-medium wp-image-220" /><br />
</p>
<p>Dies ist eine Geschichte einer Band, die so schon oft geschrieben wurde. Die Band trifft mit dem ersten rohen Album den Nerv der Zeit, legt ein zweites großartiges Album (ein &#8220;Meilenstein&#8221;) hin, indem der Stil gefestigt und das Songwriting ein wenig verfeinert wird. Und dann kommt ein weiteres Album, bei dem die Band an die Türen der großen Stadien der Welt klopft. Die Rohheit ist verschwunden, Pop und Eingängigkeit hat  Einzug gefunden. Das Überraschungsmoment ist weg. Die Band diesmal: The Gaslight Anthem . Das Album: American Slang.<br />
<span id="more-218"></span><br />
Aber diesen Weg sind auch andere Bands vor Ihnen gegangen, mal besser, mal schlechter: Beatsteaks (Limbo Messiah, mittelmäßiges letztes Album), Mando Diao (Give me Fire, in alle Richtungen explodierend und daher ganz stark) und Kings of Leon ( Only by the night, streckenweise der Soundtrack zum Fremdschämen). </p>
<p>Und wie ergeht es Gaslight Anthem nach ihrem Meilenstein <a href="http://platten-blog.de/index.php/the-gaslight-anthem-the-59-sound/">The &#8217;59 sound</a>? Beim ersten Hören der Vorabauskopplung ahnte ich Fürchterliches. Weich, melodisch und irgendwie sich selbstkopierend, war mein erste Meinung. Umso mehr zitterte ich dem Auftritt auf dem diesjährigen Southside entgegen. Einem Tag nach der Veröffentlichung des Albums zeigten die Jungs um Brian Fallon, wie wunderbar die neuen Lieder mit den alten harmonierten. Fäuste wurden zum Himmel gereckt und gemeinsam feierten  Fans nachmittags vor der Hauptbühne ihre Band textsicher. Allen Grund also Montag morgen in der Mittagspause direkt das Album zu kaufen. Und da war es wieder, das Gefühl. Weich, melodisch und sich irgendwie selbstkopierend? </p>
<p>Liegts an der schlecht abgemischten, laschen Produktion? Live haben die Lieder doch überzeugt. </p>
<p>Doch so schnell gab ich nicht auf. Über ein Dutzend Durchgänge später revidiere ich meine Meinung. Auch wenn die Lieder insgesamt ein wenig ruhiger und poppiger ausgefallen sind, schaffen sie es doch einen wieder mitzureissen. Gerade <em>The spirit of jazz</em>, zeigt ausgereiftes Songwriting mit einem klasse, sich nach vorne peitschenden bzw. hochschraubenden Refrain. Die Band überrascht  mit dem soulig, fingerschnippsigen<em> The Diamond Church Street Choir</em> und erinnert zumindest instrumentalisch bei <em>We did it when we were young</em> streckenweise gar an ein hymnisches Hurt. Man stellt sich schon die Stadionszenen vor, in denen sich Fans im Arm liegen, Feuerzeuge geschwungen werden und der Refrain mitgegrölt wird. Experimente im Universum Gaslight Anthem also gelungen.</p>
<p>Auf der anderen Seite sind durch die beiden Vorgänger die Erwartungshaltungen derart hoch, dass Ernüchterung vorprogrammiert ist.<em>Bring it on</em> und <em>Orphans</em> sind ok, aber es fehlt hier der Punk der frühen Tage. Sie sind einfach zu harmlos. </p>
<p>Textlich verlassen sie sich auf bewährtes: Geschichten, die das Leben schreibt, ohne sich lang mit rethorischen Feinheiten aufzuhalten. Diesmal jedoch alles einen Ticken melancholischer: &#8220;Don&#8217;t sing me your songs about the good times, those days are gone and you should just let &#8216;em go&#8221; oder &#8220;But I am older now and we did it when we were young&#8221;. Dies passt hervorragend zur etwas ruhigeren Grundtenor des Albums. </p>
<p>Fazit: In unserer oben aufgestellten Liste gesellen sich Gaslight Anthem damit irgendwo zwischen Beatsteaks und Mando Diao. Da ist also noch Luft nach oben beim nächsten Mal. Oder wie es Dennis von Plattentests <a href="http://www.plattentests.de/rezi.php?show=7631">hier</a> so treffend formuliert hat. &#8220;Wir hatten die größten Erwartungen und wurden am Ende kaum enttäuscht.&#8221; Hoffen wir also das die sympatische Band aus New Jersey beim nächsten Mal nicht ganz die Punk Einflüsse verliert und eines Tages in die Klischee Falle tritt. Social Distortion hat jedenfalls vorgemacht wie es richtig geht. </p>
<p>Platten-blog Kritik: 70% </p>
<p>Tracklist: American slang,<strong> Stay lucky</strong>, Bring it on, The Diamond Church Street Choir, The queen of Lower Chelsea, Orphans, Boxer, Old haunts, <strong>The spirit of jazz</strong>,<strong> We did it when we were young</strong></p>
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<!-- eventim werbemittel-code --><br />
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<!-- /eventim werbemittel-code --></p>
<p>Wir freuen uns auch über jeden Kommentar&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Them Crooked Vultures – Them Crooked Vultures</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/them-crooked-vultures-them-crooked-vultures/</link>
		<comments>http://platten-blog.de/index.php/them-crooked-vultures-them-crooked-vultures/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 21:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Them Crooked Vultures]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Them Crooked Vultures eine Supergroup? Oder die Supergroup unter den Supergroups? Und darf man überhaupt über eine Supergroup eine Kritik schreiben? Dieser Begriff der Mitte dieses Jahrzehnt für alle zusammengewürfelten Bands stand, feiert 2009 eine Renaissance. Während die bisherigen Versuche gar nicht so super waren (Audioslave mit einigen guten Liedern, Velvet Revolver mit einigen [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/Them-Crooked-Vultures-CD-Cover-300x2972-150x150.jpg" alt="" title="Them-Crooked-Vultures-CD-Cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-289" /><br />
</p>
<p>Ist Them Crooked Vultures eine Supergroup? Oder die Supergroup unter den Supergroups? Und darf man überhaupt über eine Supergroup eine Kritik schreiben? Dieser Begriff der Mitte dieses Jahrzehnt für alle zusammengewürfelten Bands stand, feiert 2009 eine Renaissance. Während die bisherigen Versuche gar nicht so super waren (Audioslave mit einigen guten Liedern, Velvet Revolver mit einigen guten Ansätzen) stehen nun die Herren Josh Homme, Dave Grohl und John Paul Jones (ja, der von Led Zeppelin) bereit, dem geneigten Rockmusik-Hörer gepflegt das Hirn wegzublasen.<br />
<span id="more-200"></span><br />
Und es klappt zunächst verdammt gut. Das zurückgelehnte &#8220;<strong>No one loves me &#038; neither do I</strong>&#8221; ist genau der richtige Opener für das Album und setzt die Coolness Latte gleich innerhalb der ersten Minute auf Referenzniveau. Text ist hier, wie auch bei den folgenden Liedern eher schmuckes Beiwerk: &#8220;I&#8217;ve got a beautiful place to put your face&#8217; and she was right&#8221; Aber über was soll man sonst bei so einem Lied auch singen. Ab der Mitte kippt das ganze noch einmal und entwickelt sich hin zu einem stampfenden Bastard von einem Song, der über alles hinwegwälzt, was sich ihm in den Weg stellt. WOW. </p>
<p>Die nächsten beiden Lieder kennen wir schon aus der Promo Maschinerie der Herren und sind nicht zuletzt der Grund, weshalb der die Erwartungshaltungen ins unermessliche gestiegen sind. Nicht nur, aber besonders bei diesen fällt das variable Schlagzeugspiel von Dave Grohl positiv auf.  </p>
<p>Mit &#8220;<strong>Dead End Friends</strong>&#8221; an vierter Stelle haben wir einen für Them Crooked Vultures etwas einfacher gestrickten Song und gleich den potentiellen Indieclub &#8220;Hit&#8221;. Das Rezept scheint einfach: Etwas weniger gejammt, klare Struktur und ein wenig poliert, aber ohne die Coolness zu verlieren. No one knows, der Singles Hit von Queens of the Stone Ages ewigem Referenzalbum Songs for the Deaf läßt grüßen. Baut er doch auf einem ähnliches Rezept auf. </p>
<p>Nach diesem Ausflug schiebt Elephants den Karren auch direkt wieder auf Kurs in Richtung rhythmische MidTempo Nummern. Sowohl diese als auch das spätere Reptiles sind dabei jedoch ein wenig lang geworden. Die Songidee wird bis zum Ende ausgereizt. Dazwischen noch mein persönliches Highlight. Der <strong>Scumbag Blues</strong>. Der hohe Gesang Hommes gepaart mit Backgrounds Vocals &#8220;<em>You won&#8217;t make it out</em>&#8221; aufgenommen als kämen sie aus einem viel zu kleinen Proberaum. Dazu noch die übliche Homme Gitarren Licks und einen 80er Jahre Atari Sound (Synthesizer) in der Mitte der instrumentalen Bridge. Hört sich spannend an? ist es auch. </p>
<p>Während Them Crooked Vultures bis zu dieser Stelle durchaus von der Platten-blog Album des Jahres Auszeichnung träumen kann, geht dem Album nun ein wenig die Puste aus. Abwechslung in Form eines ruhigeren Lied (<strong>Interludes with Ludes</strong>), minimalen Elektrobeat Rhythmen (<strong>Gunman</strong>) und einem ausgiebigen Klavierintro (<strong>Spinning in the Daffodils</strong>) täuschen nicht darüber hinweg, dass die Lieder ein wenig schwächer werden. Oder besser nicht mehr so brilliant.  </p>
<p>Das Gefühl einer intensiven Jam Session und (meistens großartige) angedachte Songfragmente machen das Debüt von Them Crooked Vultures aus. Drei große Egos und Musiker spielen zusammen, es hat sich scheinbar aber noch keine wirkliche Einheit gebildet. Und genau daran hinkt das Album umso stärker im hinteren Drittel. Auch wenn jedes Lied für sich genommen saucool sein mag und für ROCK- und Gitarren-fetischisten die erwartete Offenbarung ist, es ist auch anstrengend sich in dieses Album über die gesamte Breite reinzuhören. Vielleicht fehlt eine Prise Foo Fighters zum perfekten Album. Umso mehr freuen wir uns, dass Josh Homme in Interviews den Nachfolger für 2010 angekündigt hat.  </p>
<p>Platten-blog Kritik: 85% </p>
<p>Tracklist: <strong>No one loves me &#038; neither do I</strong>; <strong>Mind eraser, no chaser</strong>; New fang; <strong>Dead end friends</strong>;Elephants; <strong>Scumbag blues</strong>; Bandoliers; Reptiles; Interlude with ludes; Warsaw or the first breath you take after you give up; Caligulove; Gunman; Spinning in daffodils</p>
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<p>Wir freuen uns auch über jeden Kommentar&#8230;</p>
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		<title>Pearl Jam – Backspacer</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/pearl-jam-backspacer/</link>
		<comments>http://platten-blog.de/index.php/pearl-jam-backspacer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 22:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Pearl Jam]]></category>

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		<description><![CDATA[11 Lieder. 36 Minuten. Brandon O&#8217;Brien als Produzent&#8230; Die reinen Fakten ließen mich aufhorchen Nachdem die letzten 2-3 Alben meiner Meinung nach zu verkrampft gewesen sind, habe ich einer meiner Lieblingsbands vergangener Tage ein wenig aus den Augen verloren. Ja, es stimmt schon. Auf jeden Album waren gute Lieder drauf, aber es klang so, als [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img class="size-medium wp-image-173" title="Pearl Jam - Backspacer-cover" src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/Pearl-Jam-Backspacer-cover-289x300.jpg" alt="Pearl Jam Backspacer CD Cover" width="144" height="150" /></p>
<p>11 Lieder. 36 Minuten. Brandon O&#8217;Brien als Produzent&#8230; Die reinen Fakten ließen mich aufhorchen Nachdem die letzten 2-3 Alben meiner Meinung nach zu verkrampft gewesen sind, habe ich einer meiner Lieblingsbands vergangener Tage ein wenig aus den Augen verloren. Ja, es stimmt schon. Auf jeden Album waren gute Lieder drauf, aber es klang so, als wollten Pearl Jam auf Teufel komm raus kompliziert und schwer klingen. Die Leichtigkeit, und Spielfreude vergangener Tage, sind dabei auf der Strecke geblieben.<br />
<span id="more-172"></span><br />
Egal. Wie ist es noch mit Helden vergangener Tage? Man gibt Ihnen immer wieder gerne eine Chance. Und Pearl Jam machen auf Backspacer fast alles richtig. Wie Kai auf <a href="http://plattentests.de/rezi.php?show=6959">Plattentest </a>vollkommen richtig bemerkt ist die magische Zahl auf diesem Album Drei. Drei Minuten. Genauso lange dauern die meisten Lieder.</p>
<p>Beispielsweise Lied 2: <strong>Got some</strong> prescht ordentlich nach vorne. Einfachste Lyric trifft auf schnellen Rock N Roll. &#8220;Every time you can try but can&#8217;t turn on, a rock song. I got some if you need it&#8230;&#8221; Simpler gehts nicht. Auch wenn das Erfolgsrezept sehr nach Ramones klingt, hört es sich doch immer noch nach 100% Pearl Jam. Und so geht es munter weiter. <strong>The Fixer</strong>, die Vorabsingle, legt noch einen drauf und bietet schon fast einen munteren Popsong. Das erinnert an das großartige <strong>Smile</strong>. (No Code Album, wenn ich mich recht erinne).</p>
<p>Ein weiteres Album Highlight drängt sich noch auf. <strong>Unthought unknown</strong>. Ein mitreißender MidTempo Song. Mit wellenhafter Dynamik steigert sich dieser und bricht somit mit dem sonst üblichen Strophe-Refrain-Strophe Konzept, ohne dabei die Leichtigkeit des restlichen Albums missen zu lassen.</p>
<p>Auch zwei Balladen haben es auf das Album geschafft. <strong>Just Breathe</strong> und<strong> The End</strong>. Auch hier sind sie konsequent. Einfach und minimalistisch leben sie doch von einer simplen Melodie, Luft und Eddie Vedders Stimme.</p>
<p>Viele mögen anderer Meinung sein: Pearl Jam hat diese Frischzellenkur bitter nötig gehabt. Und sie klingen so gut wie schon lange nicht mehr.</p>
<p>und NEIN: Es ist kein zweites <strong>Alive </strong>drauf, und das wird es auch nie geben. Muss es ja auch nicht&#8230;</p>
<p>Platten-blog Kritik: 75%</p>
<p>Tracklist: Gonna see my friend, <strong>Got some</strong>, <strong>The fixer</strong>, Johnny guitar, Just breathe, <strong>Amongst the waves</strong>, <strong>Unthought known</strong>, Supersonic, Speed of sound, Force of nature, The end &#8212; 11</p>
<p>Hier könnt ihr direkt reinhören<br />
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<p>Wenn Ihr das Album bestellen wollt,<br />
Platten-blog freut sich über jegliche Unterstützung<br />
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<p>Und: Ja, die CD leuchtet im Dunklen&#8230;.</p>
<p>Wie gefällt euch die CD? Was ist euer Lieblingslied auf Backspacer?</p>
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		<title>Dinosaur Jr – Farm</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/dinosaur-jr-farm/</link>
		<comments>http://platten-blog.de/index.php/dinosaur-jr-farm/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 21:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dinosaur Jr.]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Kategorie merkwürdigstes Cover haben Dinosaur Jr. schon einmal eine gute Chance auf den Titel 2009. Ent-artige Wesen, retten auf eben jenem die Menschheit aus dem Smog, der aus industriellen Schornsteinen emporsteigt. Schon ein wenig strange. In der Kategorie grobe Schnitzer in der Vermarktung sieht es auch nicht schlecht aus. Direkt nach dem Release [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/dinosaur-jr-farm-album-art1-150x150.jpg" alt="" title="dinosaur-jr-farm-cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-295" /><br />
</p>
<p>In der Kategorie merkwürdigstes Cover haben Dinosaur Jr. schon einmal eine gute Chance auf den Titel 2009. Ent-artige Wesen, retten auf eben jenem die Menschheit aus dem Smog, der aus industriellen Schornsteinen emporsteigt. Schon ein wenig strange.<br />
<span id="more-134"></span><br />
In der Kategorie grobe Schnitzer in der Vermarktung sieht es auch nicht schlecht aus. Direkt nach dem Release von Farm haben Dinosaur Jr zur CD Umtauschaktion aufgerufen. Die für Deutschland gepressten CDs hatten einen &#8220;technischen Fehler&#8221; und waren total übersteuert. </p>
<p>Zum Glück dauerte der ganze Ärger bei mir 3 Tage, und ich konnte mir dann endlich ein Bild von Farm machen. Ob Dinosaur Jr auch in der wichtigsten Kategorie Bestes Album des Jahres eine Chance haben? Ich nehme es vorweg. Und wie. </p>
<p>Die Energie und Spielfreude, die dieses Spätwerk versprüht ist erstaunlich. Zumal Beyond zwar net war, aber der Funken noch nicht so recht übergesprungen ist. Diesmal machen sie alles eine Spur besser. Bessere Riffs, großartigere Mid-Tempo Melodien und natürlich eine große Schippe voll Gitarren-Gegniedel (4 Minuten Soli inklusive, &#8220;I don&#8217;t wanna go there&#8221;). </p>
<p>Wie zu erwarten, ist die Gitarre auch immer das zentrale Element eines jeden Songs. Darum singen die Herren Mascis und Barlow ihre Songs (2 stammen von letzterem und sind auch direkt von ihm eingesungen), zwischen einem Tropfen Melancholie in &#8220;Over it&#8221; bis hin zum ganzen Fass bei &#8220;Said the people&#8221;. Der Stil aller Lieder ist schon sehr ähnlich. Positiv gesagt, die Platte klingt aus einem Guss. Die Produktion tut ihr übriges und rundet das Gesamtbild ab. Garage Sound, wie im Lehrbuch. Besonders hervorheben muss ich &#8220;Plans&#8221;. Was für eine Gesangsmelodie. </p>
<p>Kritikpunkte? Fehlanzeige. Endlich nach langer Zeit kann ich ohne mit der Wimper zu zucken die volle Punktzahl verteilen. Danke Dinosaur Jr. </p>
<p>Wer noch nicht in das Album reingehört hat, tue dies bitte unverzüglich und direkt an dieser Stelle. Bin ich eigentlich der einzige, der sich bei Farm an das großartige White Light, White Heat, White Trash von Social Distortion erinnert fühlt?<br />
<strong><br />
Platten-blog Kritik : 100%</strong></p>
<p>Tracklist: <strong>Pieces I Want To Know, Ocean In The Way, Plans, Your Weather, Over It, Friends, Said The People, There&#8217;s No Here, See You, I Don&#8217;t Wanna Go There, Imagination Blind</strong> &#8212; 12</p>
<p><strong>Übrigens</strong>: Dinosaur Jr. sind auf Tour: Hier die Daten und Karten!<br />
<!-- eventim werbemittel-code --><br />
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<!-- /eventim werbemittel-code --></p>
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		<title>Selig – Und endlich unendlich</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/selig-und-endlich-unendlich/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 18:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Selig]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweieinhalb mal großartig und der Rest recht gut, aber nicht spektakulär. Die Platten Kritik ist einfach: Sowas was nennt man wohl solides Comeback. Im September 2008 verkündete Jan Plewka selbige Reunion. Es besteht kein Zweifel, dass Selig in den Neunzigern einer der wichtigsten deutschen Alternative Bands gewesen ist. Hits wie &#8220;Ohne Dich&#8220;, &#8220;Wenn ich wollte&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Selig-Und-endlich-unendlich-150x150.jpg" alt="" title="Selig - Und endlich unendlich Cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-297" /><br />
</p>
<p>Zweieinhalb mal großartig und der Rest recht gut, aber nicht spektakulär. Die Platten Kritik ist einfach: Sowas was nennt man wohl solides Comeback. Im September 2008 verkündete Jan Plewka selbige Reunion. Es besteht kein Zweifel, dass Selig in den Neunzigern einer der wichtigsten deutschen Alternative Bands gewesen ist. Hits wie &#8220;<strong>Ohne Dich</strong>&#8220;, &#8220;<strong>Wenn ich wollte</strong>&#8221; oder &#8220;<strong>Sie hat geschrien</strong>&#8221; haben den Test der Zeit bestanden und machen (ab und an) auch heute noch Spaß zu hören. Nur das seltsame <strong>Blender </strong>stoppte ein wenig die Euphorie. Ob das viel zu poppige, teilweise richtig schlechte Album, der Grund für den Split war, bleibt Spekulation.<br />
<span id="more-125"></span><br />
Egal. Selig sind zurück. Und spielen direkt in ausvekauften Hallen auf ihrer 2009 Tour. Und die CD? Sie schaffen es überzeugend das Feeling der Neunziger wiederaufleben zu lassen. So spricht der Marketing Manager. Fehlender Mut zur Innovation und Scheuklappen. Selig haben ihren Stil lediglich ein weiteres Mal kopiert. So der Kritiker. Wo liegt die Wahrheit. Wie immer in der Mitte&#8230;.</p>
<p>Das Album fängt gleich mit einem echten Knaller an. Ein langsamer aber stetig steigender Song mit kruden Plewka Texten und Metaphern gespickt&#8230; Innerhalb Sekunden fühlt man sich um Jahre jünger und kurzzeitig macht sich ein breites Grinsen auf meinem Gesicht breit.</p>
<p>Dieser Weg in Richtung komplexer Songs und weg vom schnittigen Pop Song wird leider nur ein weiteres Mal bei Ich dachte schon begangen. Dreckiger, düsterer Blues und eine fast zerreissende Stimme. Topp.</p>
<p>Leider liegen dazwischen dann doch wieder die poppigen Deutschrock Lieder, die mal recht gut sind (Die Single &#8220;<strong>Schau, Schau, Schau</strong>&#8220;), manchmal aber auch recht belanglos (&#8220;<strong>Der schönste aller Wege</strong>&#8220;). Dezente versuche aus dem Schema auszubrechen, sind vorhanden und werden zumindest anerkennend notiert.</p>
<p>An der Stelle wird jedoch viel Potential verschenkt, zumal kein Zweifel besteht: Selig sind ausnahmslos gute Musiker und die durchweg passende und rundum gelungene Produktion tut ihr übriges dazu. Nur die Songs überzeugen nicht so richtig.</p>
<p>Egal. Zum nebenbei hören ist das Album auf jeden Fall gelungen. Und damit besser als viele andere Comebacks in den letzten Jahren.</p>
<p>Platten-blog Kritik: 65%</p>
<p>Tracklist: <strong>Auf dem Weg zur Ruhe</strong>, Wir werden uns wiedersehen, <strong>Schau schau</strong>, Ich fall&#8217; in Deine Arme, Die alte Zeit zurück, Ich bin so gefährdet, Immer wieder, Lang lebe die Nacht, Der schönste aller Wege, <strong>Ich dachte schon</strong>, Du siehst gut aus, Traumfenster &#8212; 12</p>
<p>- Björn</p>
<p><!-- eventim werbemittel-code --><br />
<script type="text/javascript" 
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<!-- /eventim werbemittel-code --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ladyfinger (Ne) – Dusk</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/ladyfinger-ne-dusk/</link>
		<comments>http://platten-blog.de/index.php/ladyfinger-ne-dusk/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 21:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MarcNess</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Ladyfinger]]></category>

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		<description><![CDATA[ allo, mein Name ist Chris Machmuller. Das sind meine Jungs Jamie, Ethan und Pat und gemeinsam sind wir (im Chor): Ladyfinger-N-E!" So oder zumindest so ähnlich könnte eine Vorstellung der jungen Wüstenrocker aus Nebraska im Programm hiesiger Radiosänder klingen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fplatten-blog.de%2Findex.php%2Fladyfinger-ne-dusk%2F&amp;source=Plattenblog&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-104" title="l2" src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/l2-150x150.jpg" alt="l2" width="150" height="150" /><br />
<br />
Hallo, mein Name ist Chris Machmuller. Das sind meine Jungs Jamie, Ethan und Pat und gemeinsam sind wir (im Chor): Ladyfinger-N-E!&#8221; So oder zumindest so ähnlich könnte eine Vorstellung der jungen Wüstenrocker aus Nebraska im Programm hiesiger Radiosänder klingen. Hier handelt es sich natürlich um einen Spaß. Puh, Glück gehabt.<br />
<span id="more-98"></span><br />
Denn zum Einen stehen Ladyfinger beim Connor-Oberst-Label &#8220;Saddle Creek&#8221; unter Vertrag, was ihnen bereits eine gewisse Form der Stammkundschaft (aber auch Skepsis) sichert. Zum Anderen ist das, was sie uns mit ihrem Zweitwerk <em>Dusk</em> anbieten, nicht sonderlich radiotauglich. Machmuller und Co. spielen wie auch schon auf ihrer ersten gemeinsamen Scheibe noise-und punkinfizierten Hardrock , besitzen aber mittlerweile den Drive, Spannungsbögen aufzubauen und zwischen schnell und semi-druckvollem Sound zu variieren.</p>
<p style="text-align: left;">Als Eröffnungstrack bollert &#8220;Over and over&#8221; gleich kräftig los. Die Drums scheppern unaufhaltsam, wirbeln ordentlich Staub auf. Die Gitarrenriffs kennen nur eine Richtung: sie treiben zusätzlich vorwärts. Machmuller untermalt das Ganze mit läßigem Ausdruck im Gesang. Außbrecher  ins Land des Krächzens und des Jaulens (Rockgrößen wie Homme oder Grohl zelebrieren das seit mindestens einer Deakde), platzen unberechenbar aus der Gelassenheit des Leadsängers  heraus.  Die Singleauskopplung &#8220;Little Things&#8221; hat nicht nur das Zeug, sich in den Playlists einschlägiger Indie-Discotheken zu etablieren, sie verpflanzt sich zudem ganz fix in den Lauschlumpen des überraschten Saddle- Creek-Anhängers, dem vor Schreck der Cowboyhut vom  Kopf kippen dürfte. Ebenso wahrscheinlich ist, dass jedem Jünger geradliniger Rockmusik, der angesichts des letzten &#8220;echten&#8221; Danko-Jones-Albums vor seinem staubigen Plattenteller trauert, nun endlich mal wieder Einer flitzen geht.</p>
<p style="text-align: left;">Und Höhepunkte gibt es hier genug: &#8220;Read The Will&#8221; überzeugt mit fesselnder Melodie im Mittelteil und einem herzschlag-dominierendem Outro, dem man sich nur schwer wieder entziehen kann. Während &#8220;Plans&#8221; und &#8220;Let&#8217;s Get Married&#8221; der ersten Single-Auskopplung in Sachen besagter Radiotauglichkeit wohl am nächsten, aber (Gottseidank) nicht nah genug kommen,  benötigen die meisten Songs Zeit, um beim aufgeschlossenen Hörer komplett zu zünden. Sie besitzen halt ihre Ecken und Kanten.  Ein Hauptkritikpunkt scheint für den Einen oder Anderen zu sein, dass bei Ladyfinger der große Leader á la Grohl oder Homme oder Presley fehlt. Derjenige, dem eine Band nur dann gefällt, wenn große Gesten und One-Man-Shows der angedeuteten Art garantiert sind, wird sich natürlich früh von Ladyfinger abwenden, aber an demjenigen wird mit <em>Dusk</em> zumindest schonmal ein kleiner Kelch vorbeigehen. Echte Kritikpunkte sind dagegen darin auszumachen, dass &#8220;Work Party&#8221; zum Beispiel tatsächlich viel zu sehr nach den großen Vorbildern klingt und zu wenig nach Ladyfinger und dass der letzte Song des Albums so unpassend ausgefadet wird, obwohl er sich zu dem Zeitpunkt auf einem durchschnittlichen Spannungsniveau befindet. Da wäre es vielleicht ratsamer gewesen, mit einer whiskey-getränkten Akkustik-Ballade zu schließen oder ein paar Sätze zur einsamen Gitarre ins Mikro zu hauchen oder so. Nur ein Tip. Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-weight: bold;">Plattenblog-Bewertung: 70%</span></p>
<p style="text-align: left;">
<p><span class="header">Tracklist:</span> Over &amp; over, A.D.D., <strong>Little things</strong>, Two years, <strong>Read the will</strong>, Work party, Bones, Plans, <strong>Let&#8217;s get married</strong>, Born in the eighties– 10</p>
<p>-Marc</p>
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		<title>Muff Potter – Gute Aussicht</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 11:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Muff Potter]]></category>

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<em>Die Party ist vorbei, lass uns tanzen.</em> Und weiter: <em>Statisten verlassen das sinkende Schiff und Touristen ziehen weiter&#8230; auf dem Trümmerfeld ist endlich wieder Platz.</em> Besser als im Lied Nummer 6 der Guten Aussicht kann man es nicht zusammenfassen.<br />
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Nach dem Major Ausflug sind Muff Potter wieder dort, wo sie hingehören. Zurück auf Ihrem alten Hauslabel Huck&#8217;s Plattenkiste überrascht Album Nummer 7 mit einer Spielfreude, die die Tomte/Pop Annäherung des letzten Albums &#8220;Steady Fremdkörper&#8221; wieder rückgängig macht. </p>
<p>Stattdessen geht es vom ersten Lied an nach vorne. Über einer im dreckigen Wüstenstaub aufgebauten Soundwand schreit Nagel seine literarischen Helden und Vorbilder raus. Sie begleiten Ihn als treue Wegbegleiter durch sein Leben, seine Musik und Reisen. Ähnlich wie dieses forciert auch jedes weitere Lied textlich ein anderes Thema, und stellt dadurch Alltagssituationen mit Charme und Wortwitz treffend da. Es geht um One Night Stands, die Suche nach großer Liebe, Landflucht (Lieblingszeile: <em>Niemand will mehr Rüben ernten</em>), Geldsorgen, Parties etc. Identifikationspotential hockt an jeder Ecke. </p>
<p>Da gibts beispielsweise das Punkrock Brett: Ich bin charmant, in der die teilweise zwanghafte Suche nach Individualität tematisiert wird. Diese kann zur Selbstverfremdung führen. <em>Niemand ist wie ich, nicht mal ich</em>. Auch wenn jeder anders als der Andere sein will, geht es letztendlich darum so zu sein, wie man wirklich ist und dabei vom sozialen Umfeld anerkannt wird. Ähnlich lassen sich viele Texte auf Gute Aussicht interpretieren.  </p>
<p>Auch wenn musikalisch auf dem ersten Blick alles roh und widerspenstig klingt, überrascht das Album nach mehrmaligem Hören doch mit ausgefeiltem Songwriting und Überraschungen an vielen Ecken (seien es die HeyHo Lets Go Rufe der aktuellen Blitzkredit Bop Single oder auch der musikalische Seitenhieb am Ende von wir werden uns kümmern)</p>
<p>Auch wenn einige Pointen nicht immer zünden, einige Wortwitze ein wenig flach sind und einige Lieder nicht so zwingend, wie der großartige Anfang sind, Muff Potter etablieren sich ein weiteres Mal im Herzen der deutschen Indie Punk, Angry Pop, whatever Jugend. </p>
<p>Zum Abschluss erwähnenswert: Die Vinyl Edition. Neongelbes Vinyl sieht schick aus und die kostenlose MP3 Version des Albums vereinfacht auch das Unterwegshören. Alles für den Fan. Lobenswert.</p>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/pb_80.gif" alt="pb_80" title="pb_80" width="400" height="25" class="alignnone size-full wp-image-60" /></p>
<p><span class="header">Tracklist:</span><strong> Ich und so</strong>, <strong>Rave is not rave</strong>, Ich bin charmant, Niemand will den Hund begraben, Blitzkredit Bop, Die Party ist vorbei, <strong>Alles war schön und nichts tat weh</strong>, Wie spät ist es, und warum?, Wir werden uns kümmern, Mein Freund, das Wrack, Eiskunstlauf ohne Ton, <strong>Gute Aussicht</strong>&#8211; 12</p>
<p>-Björn</p>
<p><!-- eventim werbemittel-code --><br />
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<!-- /eventim werbemittel-code --></p>
<p>Hier kostenlos in das aktuelle Muff Potter Album reinhören: </p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KbCcG3ECLkA&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/KbCcG3ECLkA&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
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