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	<title>Das Plattenblog</title>
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	<description>95% ehrliche Kritiken</description>
	<lastBuildDate>Sun, 18 Jul 2010 14:41:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>How To Destroy Angels &#8211; EP</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 08:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Industrial]]></category>
		<category><![CDATA[How to destroy Angels]]></category>

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		<description><![CDATA[Trent Reznor hat es wieder getan. Nach den beiden kostenlosen Alben Ghosts I-IV und The Slip seiner Hauptband Nine Inch Nails hat Trent eine neue EP für lau unters Volk gebracht. Diese beinhaltet die ersten sechs Lieder der neuen Band How To Destroy Angels, die er zusammen mit seiner Ehefrau Mariqueen Maandig aufgenommen hat. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img class="size-medium wp-image-233" title="How to destroy Angels - EP - Cover" src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/How-to-destroy-Angels-EP-Cover-300x300.jpg" width="150" height="150" /><br />
</p>
<p>Trent Reznor hat es wieder getan. Nach den beiden kostenlosen Alben Ghosts I-IV und The Slip seiner Hauptband Nine Inch Nails hat Trent eine neue EP für lau unters Volk gebracht. Diese beinhaltet die ersten sechs Lieder der neuen Band How To Destroy Angels, die er zusammen mit seiner Ehefrau Mariqueen Maandig aufgenommen hat. Diese übernimmt dann auch den Gesang. Lediglich bei zwei Liedern und im Background erklingt die uns wohlbekannte Stimme.<br />
<span id="more-231"></span></p>
<p>Das Projekt, das als Neustart geplant ist, bewegt sich rein musikalisch  im gewohnten Universum. Dabei wird in 28 Minuten so ziemlich alles abgedeckt, was Trent in den letzten 20 Jahren ausgemacht hat. Von den ruhigen düsteren Beats der Fragile Phase &#8220;<strong>The Space in Between</strong>&#8220;, über den für NIN verhältnisse Pop der With Teeth Zeit &#8220;<strong>Fur Lined</strong>&#8220;. In &#8220;<strong>Parasite</strong>&#8221; heulen die verzerrtesten Gitarren aus dem NIN Kosmos seit Jahren auf, fast schon Broken Niveau.</p>
<p>Direkt beim ersten Durchhören fällt  die ein wenig eingeschränkte Variabilität der Stimme auf. Der Gesang klingt in allen Stücken sehr ähnlich, flüsternd und hypnotisierend. Es wäre spannend zu hören, wie einige Lieder von Trent Reznor gesungen klängen. Gerade in The Space in Between vermisst man ihn.</p>
<p>So funktioniert das Experiment an einigen Stellen hervorragend, einige NIN Kleider sollte sich Mariqueen dann jedoch nicht anziehen (&#8220;<strong>Parasite</strong>&#8220;, &#8220;<strong>Fur lined</strong>&#8220;). Und am Ende der EP ist dieses eine auf dem Piano begleitete Lied &#8221; <strong>A Drowning</strong>&#8220;. Es führt direkt zurück in die Fragile Zeit und steht La Mer in nichts nach. Gesang passt perfekt. Großartig. Mehr davon.</p>
<p>Trent scheint auf dieser EP den Sound für seine neue Band finden zu wollen. Er experimentiert mit gewohnten Stilen und schaut, welche am besten funktionieredn. Ich bin mir sicher, dass das Fan Feedback auf die EP direkt in die erste CD einfließen wird. Wenn er dort die Stärken ausbaut und sich ein wenig weiter vom gewohnten Stil entfernt, wird es richtig spannend.</p>
<p>Hier ist ein Gastbeitrag von mir im Connect Blog (iCrossing UK), indem es um Trent Reznor und seine Social Media Affinität geht.<br />
<a title="Why Trent Reznor truly understands the value of Social Media " href="http://connect.icrossing.co.uk/trent-reznor-inch-nails-understands-social-media_5223">Why Trent Reznor truly understands the value of Social Media. </a></p>
<p><strong>Platten-blog Kritik: 65% (+10% für kostenlos)</strong></p>
<p>Tracklist: The Space in between, Parasite, Fur Lined, <strong>BBB</strong>, The Believers, <strong>A drowning</strong></p>
<p>Hier könnt ihr die <strong>kostenlose</strong> How To Destroy Angels EP<strong> direkt downloaden</strong>. Also greift zu!<br />
I</p>
<div class="topspin-widget topspin-widget-email-for-media"><object id="TSWidget24079" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="80" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="data" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1278410235" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashvars" value="highlightColor=0xFFFFFF&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/2491/email_for_media/24079?timestamp" /><param name="src" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1278410235" /><embed id="TSWidget24079" type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="80" src="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1278410235" flashvars="highlightColor=0xFFFFFF&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/2491/email_for_media/24079?timestamp" quality="high" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" data="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1278410235" bgcolor="#000000"></embed></object></div>
<p>Und hier ist der aktuelle Videoclip<br />
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<p>Wir freuen uns auch über jeden Kommentar&#8230;</p>
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		<item>
		<title>The Gaslight Anthem &#8211; American Slang</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/the-gaslight-anthem-american-slang/</link>
		<comments>http://platten-blog.de/index.php/the-gaslight-anthem-american-slang/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 18:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Gaslight Anthem]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist eine Geschichte einer Band, die so schon oft geschrieben wurde. Die Band trifft mit dem ersten rohen Album den Nerv der Zeit, legt ein zweites großartiges Album (ein &#8220;Meilenstein&#8221;) hin, indem der Stil gefestigt und das Songwriting ein wenig verfeinert wird. Und dann kommt ein weiteres Album, bei dem die Band an die [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/The-Gaslight-Anthem-American-Slang-Cover-300x271.jpg" alt="The Gaslight Anthem - American Slang - Cover" title="The Gaslight Anthem - American Slang - Cover" width="150" height="136" class="size-medium wp-image-220" /><br />
</p>
<p>Dies ist eine Geschichte einer Band, die so schon oft geschrieben wurde. Die Band trifft mit dem ersten rohen Album den Nerv der Zeit, legt ein zweites großartiges Album (ein &#8220;Meilenstein&#8221;) hin, indem der Stil gefestigt und das Songwriting ein wenig verfeinert wird. Und dann kommt ein weiteres Album, bei dem die Band an die Türen der großen Stadien der Welt klopft. Die Rohheit ist verschwunden, Pop und Eingängigkeit hat  Einzug gefunden. Das Überraschungsmoment ist weg. Die Band diesmal: The Gaslight Anthem . Das Album: American Slang.<br />
<span id="more-218"></span><br />
Aber diesen Weg sind auch andere Bands vor Ihnen gegangen, mal besser, mal schlechter: Beatsteaks (Limbo Messiah, mittelmäßiges letztes Album), Mando Diao (Give me Fire, in alle Richtungen explodierend und daher ganz stark) und Kings of Leon ( Only by the night, streckenweise der Soundtrack zum Fremdschämen). </p>
<p>Und wie ergeht es Gaslight Anthem nach ihrem Meilenstein <a href="http://platten-blog.de/index.php/the-gaslight-anthem-the-59-sound/">The &#8217;59 sound</a>? Beim ersten Hören der Vorabauskopplung ahnte ich Fürchterliches. Weich, melodisch und irgendwie sich selbstkopierend, war mein erste Meinung. Umso mehr zitterte ich dem Auftritt auf dem diesjährigen Southside entgegen. Einem Tag nach der Veröffentlichung des Albums zeigten die Jungs um Brian Fallon, wie wunderbar die neuen Lieder mit den alten harmonierten. Fäuste wurden zum Himmel gereckt und gemeinsam feierten  Fans nachmittags vor der Hauptbühne ihre Band textsicher. Allen Grund also Montag morgen in der Mittagspause direkt das Album zu kaufen. Und da war es wieder, das Gefühl. Weich, melodisch und sich irgendwie selbstkopierend? </p>
<p>Liegts an der schlecht abgemischten, laschen Produktion? Live haben die Lieder doch überzeugt. </p>
<p>Doch so schnell gab ich nicht auf. Über ein Dutzend Durchgänge später revidiere ich meine Meinung. Auch wenn die Lieder insgesamt ein wenig ruhiger und poppiger ausgefallen sind, schaffen sie es doch einen wieder mitzureissen. Gerade <em>The spirit of jazz</em>, zeigt ausgereiftes Songwriting mit einem klasse, sich nach vorne peitschenden bzw. hochschraubenden Refrain. Die Band überrascht  mit dem soulig, fingerschnippsigen<em> The Diamond Church Street Choir</em> und erinnert zumindest instrumentalisch bei <em>We did it when we were young</em> streckenweise gar an ein hymnisches Hurt. Man stellt sich schon die Stadionszenen vor, in denen sich Fans im Arm liegen, Feuerzeuge geschwungen werden und der Refrain mitgegrölt wird. Experimente im Universum Gaslight Anthem also gelungen.</p>
<p>Auf der anderen Seite sind durch die beiden Vorgänger die Erwartungshaltungen derart hoch, dass Ernüchterung vorprogrammiert ist.<em>Bring it on</em> und <em>Orphans</em> sind ok, aber es fehlt hier der Punk der frühen Tage. Sie sind einfach zu harmlos. </p>
<p>Textlich verlassen sie sich auf bewährtes: Geschichten, die das Leben schreibt, ohne sich lang mit rethorischen Feinheiten aufzuhalten. Diesmal jedoch alles einen Ticken melancholischer: &#8220;Don&#8217;t sing me your songs about the good times, those days are gone and you should just let &#8216;em go&#8221; oder &#8220;But I am older now and we did it when we were young&#8221;. Dies passt hervorragend zur etwas ruhigeren Grundtenor des Albums. </p>
<p>Fazit: In unserer oben aufgestellten Liste gesellen sich Gaslight Anthem damit irgendwo zwischen Beatsteaks und Mando Diao. Da ist also noch Luft nach oben beim nächsten Mal. Oder wie es Dennis von Plattentests <a href="http://www.plattentests.de/rezi.php?show=7631">hier</a> so treffend formuliert hat. &#8220;Wir hatten die größten Erwartungen und wurden am Ende kaum enttäuscht.&#8221; Hoffen wir also das die sympatische Band aus New Jersey beim nächsten Mal nicht ganz die Punk Einflüsse verliert und eines Tages in die Klischee Falle tritt. Social Distortion hat jedenfalls vorgemacht wie es richtig geht. </p>
<p>Platten-blog Kritik: 70% </p>
<p>Tracklist: American slang,<strong> Stay lucky</strong>, Bring it on, The Diamond Church Street Choir, The queen of Lower Chelsea, Orphans, Boxer, Old haunts, <strong>The spirit of jazz</strong>,<strong> We did it when we were young</strong></p>
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		<title>Them Crooked Vultures &#8211; Them Crooked Vultures</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/them-crooked-vultures-them-crooked-vultures/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 21:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Them Crooked Vultures]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Them Crooked Vultures eine Supergroup? Oder die Supergroup unter den Supergroups? Und darf man überhaupt über eine Supergroup eine Kritik schreiben? Dieser Begriff der Mitte dieses Jahrzehnt für alle zusammengewürfelten Bands stand, feiert 2009 eine Renaissance. Während die bisherigen Versuche gar nicht so super waren (Audioslave mit einigen guten Liedern, Velvet Revolver mit einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/Them-Crooked-Vultures-CD-Cover-300x2972-150x150.jpg" alt="" title="Them-Crooked-Vultures-CD-Cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-289" /><br />
</p>
<p>Ist Them Crooked Vultures eine Supergroup? Oder die Supergroup unter den Supergroups? Und darf man überhaupt über eine Supergroup eine Kritik schreiben? Dieser Begriff der Mitte dieses Jahrzehnt für alle zusammengewürfelten Bands stand, feiert 2009 eine Renaissance. Während die bisherigen Versuche gar nicht so super waren (Audioslave mit einigen guten Liedern, Velvet Revolver mit einigen guten Ansätzen) stehen nun die Herren Josh Homme, Dave Grohl und John Paul Jones (ja, der von Led Zeppelin) bereit, dem geneigten Rockmusik-Hörer gepflegt das Hirn wegzublasen.<br />
<span id="more-200"></span><br />
Und es klappt zunächst verdammt gut. Das zurückgelehnte &#8220;<strong>No one loves me &#038; neither do I</strong>&#8221; ist genau der richtige Opener für das Album und setzt die Coolness Latte gleich innerhalb der ersten Minute auf Referenzniveau. Text ist hier, wie auch bei den folgenden Liedern eher schmuckes Beiwerk: &#8220;I&#8217;ve got a beautiful place to put your face&#8217; and she was right&#8221; Aber über was soll man sonst bei so einem Lied auch singen. Ab der Mitte kippt das ganze noch einmal und entwickelt sich hin zu einem stampfenden Bastard von einem Song, der über alles hinwegwälzt, was sich ihm in den Weg stellt. WOW. </p>
<p>Die nächsten beiden Lieder kennen wir schon aus der Promo Maschinerie der Herren und sind nicht zuletzt der Grund, weshalb der die Erwartungshaltungen ins unermessliche gestiegen sind. Nicht nur, aber besonders bei diesen fällt das variable Schlagzeugspiel von Dave Grohl positiv auf.  </p>
<p>Mit &#8220;<strong>Dead End Friends</strong>&#8221; an vierter Stelle haben wir einen für Them Crooked Vultures etwas einfacher gestrickten Song und gleich den potentiellen Indieclub &#8220;Hit&#8221;. Das Rezept scheint einfach: Etwas weniger gejammt, klare Struktur und ein wenig poliert, aber ohne die Coolness zu verlieren. No one knows, der Singles Hit von Queens of the Stone Ages ewigem Referenzalbum Songs for the Deaf läßt grüßen. Baut er doch auf einem ähnliches Rezept auf. </p>
<p>Nach diesem Ausflug schiebt Elephants den Karren auch direkt wieder auf Kurs in Richtung rhythmische MidTempo Nummern. Sowohl diese als auch das spätere Reptiles sind dabei jedoch ein wenig lang geworden. Die Songidee wird bis zum Ende ausgereizt. Dazwischen noch mein persönliches Highlight. Der <strong>Scumbag Blues</strong>. Der hohe Gesang Hommes gepaart mit Backgrounds Vocals &#8220;<em>You won&#8217;t make it out</em>&#8221; aufgenommen als kämen sie aus einem viel zu kleinen Proberaum. Dazu noch die übliche Homme Gitarren Licks und einen 80er Jahre Atari Sound (Synthesizer) in der Mitte der instrumentalen Bridge. Hört sich spannend an? ist es auch. </p>
<p>Während Them Crooked Vultures bis zu dieser Stelle durchaus von der Platten-blog Album des Jahres Auszeichnung träumen kann, geht dem Album nun ein wenig die Puste aus. Abwechslung in Form eines ruhigeren Lied (<strong>Interludes with Ludes</strong>), minimalen Elektrobeat Rhythmen (<strong>Gunman</strong>) und einem ausgiebigen Klavierintro (<strong>Spinning in the Daffodils</strong>) täuschen nicht darüber hinweg, dass die Lieder ein wenig schwächer werden. Oder besser nicht mehr so brilliant.  </p>
<p>Das Gefühl einer intensiven Jam Session und (meistens großartige) angedachte Songfragmente machen das Debüt von Them Crooked Vultures aus. Drei große Egos und Musiker spielen zusammen, es hat sich scheinbar aber noch keine wirkliche Einheit gebildet. Und genau daran hinkt das Album umso stärker im hinteren Drittel. Auch wenn jedes Lied für sich genommen saucool sein mag und für ROCK- und Gitarren-fetischisten die erwartete Offenbarung ist, es ist auch anstrengend sich in dieses Album über die gesamte Breite reinzuhören. Vielleicht fehlt eine Prise Foo Fighters zum perfekten Album. Umso mehr freuen wir uns, dass Josh Homme in Interviews den Nachfolger für 2010 angekündigt hat.  </p>
<p>Platten-blog Kritik: 85% </p>
<p>Tracklist: <strong>No one loves me &#038; neither do I</strong>; <strong>Mind eraser, no chaser</strong>; New fang; <strong>Dead end friends</strong>;Elephants; <strong>Scumbag blues</strong>; Bandoliers; Reptiles; Interlude with ludes; Warsaw or the first breath you take after you give up; Caligulove; Gunman; Spinning in daffodils</p>
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		<title>Pixies &#8211; Free EP &#8211; 20th Anniversary of Doolittle</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Pixies]]></category>

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		<description><![CDATA[Pixies feiern den 20ten Geburtstag von Doolittle mit einer Gratis Live EP. Die 4 Lieder stammen vom Paris Konzert am 16.10.09 und zeigen die Band in einer ausgelassener Spielfreude, ähnlich wie dieses Jahr auf dem Southside 2009. Sympathisch, wie Frank Black bei Monkey Gone To Heaven das Lachen nicht zurückhalten kann. Die Gratis EP beinhaltet [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/2579296-150x150.jpg" alt="" title="The Pixies - 20th Anniversary of Doolittle" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-276" /><br />
<br />
Pixies feiern den 20ten Geburtstag von Doolittle mit einer Gratis Live EP. Die 4 Lieder stammen vom Paris Konzert am 16.10.09 und zeigen die Band in einer ausgelassener Spielfreude, ähnlich wie dieses Jahr auf dem Southside 2009. Sympathisch, wie Frank Black bei Monkey Gone To Heaven das Lachen nicht zurückhalten kann. Die Gratis EP beinhaltet neben diesem auch noch den Klassiker Gouge Away. Das Publikum feiert die Band dabei textsicher.<br />
<span id="more-190"></span><br />
&#8220;&#8230;If man is five&#8230; then the devil is six&#8230; then god is seven&#8230;&#8221; Fragen???</p>
<p>Auch wenn die Pixies (und wir) offensichtlich die teilweise 20 Jahre alten Lieder nicht satt haben, wir würden uns doch über ein paar neue Songs freuen. </p>
<p>Tracklist: Dancing the Manta Ray; <strong>Monkey Gone To Heaven</strong>, Crackity Jones, <strong>Gouge Away</strong></p>
<p>Platten-blog EP Kritik: 80% </p>
<div>
  <object type="application/x-shockwave-flash" height="450" width="450" id="TSWidget9582" data="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1257785469" bgColor="#000000"><param value="always" name="allowScriptAccess"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="quality" value="high"/><param name="movie" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1257785469"/><param name="flashvars" value="linkColor=0xfeb930&amp;fontColor=0xfeb930&amp;baseColor=0x231f20&amp;linkOverColor=0x231f20&amp;pid=K9KS093T&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/1141/email_for_media/9582?timestamp=1257785469&amp;theme=black"/></object>
</div>
<p><a href="http://www.pixiesmusic.com/splash.html">Oder hier der Link zur Pixies Gratis EP</a></p>
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		<title>Pearl Jam &#8211; Backspacer</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/pearl-jam-backspacer/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 22:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Pearl Jam]]></category>

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		<description><![CDATA[11 Lieder. 36 Minuten. Brandon O&#8217;Brien als Produzent&#8230; Die reinen Fakten ließen mich aufhorchen Nachdem die letzten 2-3 Alben meiner Meinung nach zu verkrampft gewesen sind, habe ich einer meiner Lieblingsbands vergangener Tage ein wenig aus den Augen verloren. Ja, es stimmt schon. Auf jeden Album waren gute Lieder drauf, aber es klang so, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img class="size-medium wp-image-173" title="Pearl Jam - Backspacer-cover" src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/Pearl-Jam-Backspacer-cover-289x300.jpg" alt="Pearl Jam Backspacer CD Cover" width="144" height="150" /></p>
<p>11 Lieder. 36 Minuten. Brandon O&#8217;Brien als Produzent&#8230; Die reinen Fakten ließen mich aufhorchen Nachdem die letzten 2-3 Alben meiner Meinung nach zu verkrampft gewesen sind, habe ich einer meiner Lieblingsbands vergangener Tage ein wenig aus den Augen verloren. Ja, es stimmt schon. Auf jeden Album waren gute Lieder drauf, aber es klang so, als wollten Pearl Jam auf Teufel komm raus kompliziert und schwer klingen. Die Leichtigkeit, und Spielfreude vergangener Tage, sind dabei auf der Strecke geblieben.<br />
<span id="more-172"></span><br />
Egal. Wie ist es noch mit Helden vergangener Tage? Man gibt Ihnen immer wieder gerne eine Chance. Und Pearl Jam machen auf Backspacer fast alles richtig. Wie Kai auf <a href="http://plattentests.de/rezi.php?show=6959">Plattentest </a>vollkommen richtig bemerkt ist die magische Zahl auf diesem Album Drei. Drei Minuten. Genauso lange dauern die meisten Lieder.</p>
<p>Beispielsweise Lied 2: <strong>Got some</strong> prescht ordentlich nach vorne. Einfachste Lyric trifft auf schnellen Rock N Roll. &#8220;Every time you can try but can&#8217;t turn on, a rock song. I got some if you need it&#8230;&#8221; Simpler gehts nicht. Auch wenn das Erfolgsrezept sehr nach Ramones klingt, hört es sich doch immer noch nach 100% Pearl Jam. Und so geht es munter weiter. <strong>The Fixer</strong>, die Vorabsingle, legt noch einen drauf und bietet schon fast einen munteren Popsong. Das erinnert an das großartige <strong>Smile</strong>. (No Code Album, wenn ich mich recht erinne).</p>
<p>Ein weiteres Album Highlight drängt sich noch auf. <strong>Unthought unknown</strong>. Ein mitreißender MidTempo Song. Mit wellenhafter Dynamik steigert sich dieser und bricht somit mit dem sonst üblichen Strophe-Refrain-Strophe Konzept, ohne dabei die Leichtigkeit des restlichen Albums missen zu lassen.</p>
<p>Auch zwei Balladen haben es auf das Album geschafft. <strong>Just Breathe</strong> und<strong> The End</strong>. Auch hier sind sie konsequent. Einfach und minimalistisch leben sie doch von einer simplen Melodie, Luft und Eddie Vedders Stimme.</p>
<p>Viele mögen anderer Meinung sein: Pearl Jam hat diese Frischzellenkur bitter nötig gehabt. Und sie klingen so gut wie schon lange nicht mehr.</p>
<p>und NEIN: Es ist kein zweites <strong>Alive </strong>drauf, und das wird es auch nie geben. Muss es ja auch nicht&#8230;</p>
<p>Platten-blog Kritik: 75%</p>
<p>Tracklist: Gonna see my friend, <strong>Got some</strong>, <strong>The fixer</strong>, Johnny guitar, Just breathe, <strong>Amongst the waves</strong>, <strong>Unthought known</strong>, Supersonic, Speed of sound, Force of nature, The end &#8212; 11</p>
<p>Hier könnt ihr direkt reinhören<br />
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<p>Wenn Ihr das Album bestellen wollt,<br />
Platten-blog freut sich über jegliche Unterstützung<br />
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<p>Und: Ja, die CD leuchtet im Dunklen&#8230;.</p>
<p>Wie gefällt euch die CD? Was ist euer Lieblingslied auf Backspacer?</p>
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		</item>
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		<title>Jupiter Jones &#8211; Holiday In Catatonia</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/jupiter-jones-holiday-in-catatonia/</link>
		<comments>http://platten-blog.de/index.php/jupiter-jones-holiday-in-catatonia/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 16:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MarcNess</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter Jones]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine kleine Hürde, die sich Jupiter Jones da vorgenommen haben: sich mit &#8220;Genregrößen&#8221; wie Muff Potter oder Kettcar auf Dauer messen zu lassen. Doch ist es wirklich das, was sie wollen? Sich messen lassen? Gegründet haben sich die schwer sympatischen Jungs damals vor gut sieben Jahren auf einer Fete in der Eifel. Das Debüt  &#8220;Raum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/jupiter-jones-holidays-in-catatonia-150x150.jpg" alt="" title="jupiter jones - holidays in catatonia" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-293" /><br />
<br />
Keine kleine Hürde, die sich Jupiter Jones da vorgenommen haben: sich mit &#8220;Genregrößen&#8221; wie Muff Potter oder Kettcar auf Dauer messen zu lassen. Doch ist es wirklich das, was sie wollen? Sich messen lassen?<br />
<span id="more-143"></span><br />
Gegründet haben sich die schwer sympatischen Jungs damals vor gut sieben Jahren auf einer Fete in der Eifel. Das Debüt  &#8220;Raum um Raum&#8221; und ihr Nachfolger mit dem großartigen Titel &#8220;Entweder geht diese scheussliche Tapete &#8211; oder ich&#8221; entpuppten sich als erste Achtungserfolge. Von dortan spielte man fast schon in der Profiliga intelligenter deutschsprachiger Punkmusik. Danach kam die Live-DVD &#8220;Leise&#8221;. Obwohl sie den vergleichsweise noch überschaubaren Fankreis mit ruhigeren Tönen rundum glücklich machte, befand man sich wenig später am Scheideweg. Was tun? Unverändert weitermachen hätte bedeutet, im Schnitt allerhöchstens mittelgroße inländische Bühnen zu rocken.  Doch die &#8220;vier Detektive&#8221; aus dem Saarland entschieden sich für einen anderen Weg. Nur zum Verständnis: wir haben es hier mit ???-Fans der ersten Stunde zu tun. Die Vier haben nicht nur sich selbst nach dem Anführer des Ermittlertrios (im englischen Original) benannt, sondern auch das bandeigene Plattenlabel nach seiner schrottverkaufenden Tante und ihrem Mann.</p>
<p>Abgehakt, das Interesse am bevorstehenden <em>Urlaub in Catatonia </em>war deutlich zu spüren, und Dieser beginnt schroff. Sänger Nicholas schreit &#8220;Es gibt nen Weg hieraus. Doch der ist steinig und lang.&#8221; Und etwas später: &#8220;Hallo Angst Du Arschloch!!!!&#8221; und jedem ist klar, das meint der ernst. Das rüttelt wach. Selbst Turbostaat dürften ihm anerkennend zunicken. Die erste Single &#8220;Das Jahr, in dem ich schlief&#8221; schaltet sodann gut zwei Gänge runter, hat aber noch genügend Pfeffer im Hintern, animiert zum Tanzen und zum auswendig mitsingen.  Die Partylaune scheint gesichert. Wären da nur nicht diese vielen halbherzigen (so wirken sie leider Gottes) Mid-Tempo-Songs im Anschluss, die im Gehörgang für Durchzug sorgen und nicht dort bleiben, wo sie eigentlich hingehören: ins Gedächtnis. Wie kommt das? Eine angenehme Gesangsstimme, gut durchdachte Texte und sauber gespielte Instrumente garantieren noch lange nicht, dass sich das Ergebnis fest im Kopf und im Herzen des Hörers plaziert. Und hier liegt das Problem, das Gros der Songs kann nicht nachhaltig wirken, nicht zwicken und nicht pushen. Das streckenweise nach vorne knüppelnde Duett mit dem Donots-Kopf Ingo inklusive klarer Polit-Anleihen stellt im weiteren Verlauf die einzige kantige Ausnahme dar.</p>
<p>Was bleibt zu sagen? Die sympathischen Herren Müller, Eigner und Co. haben sich bestimmt einem etwas breiterem Publikum genähert, was sie auch wollten. Man hat sich 3/4-prominente Gäste ins Boot geholt. Das hilft oft. Dem Album ist im Großen und Ganzen der Punk abgegangen. Das ist schade. Stattdessen gibt es viel Zeit zum träumen, von der guten alten Jugend. Denn: &#8220;Nach dem Alter kommt die Weisheit. Nach der Jugend kommt die Eiszeit.&#8221; Ob sich das so gelohnt hat?</p>
<p><strong>Platten-blog Kritik : 50%</strong></p>
<p><object id="Player_ed326782-f84a-4ddf-be65-e4f1f01aefd4" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="250px" height="250px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fderplatt-21%2F8014%2Fed326782-f84a-4ddf-be65-e4f1f01aefd4&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_ed326782-f84a-4ddf-be65-e4f1f01aefd4" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_ed326782-f84a-4ddf-be65-e4f1f01aefd4" type="application/x-shockwave-flash" width="250px" height="250px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fderplatt-21%2F8014%2Fed326782-f84a-4ddf-be65-e4f1f01aefd4&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_ed326782-f84a-4ddf-be65-e4f1f01aefd4" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object><br />
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<p>Tracklist: <strong>Das zu wissen</strong>, <strong>Das Jahr in dem ich schlief (feat. Oliver Rohrbeck)</strong>, Was anders war, Eine Landjugend, Nordpol / Südpol (feat. Jana Pallaske), Er lässt doch immer alles fallen, <strong>Du und Jörg Haider (feat. Ingo von den Donots)</strong>, Da leiden hier leiden, Wer winkt hier eigentlich wem, Heute ist der erste tag an dem ich mich offiziell alt fühle, Und dann warten  — 11</p>
<p><strong>Übrigens</strong>: Jupiter Jones kann man momentan auch live sehen, für ziemlich kleinen Eintritt.<br />
<!-- eventim werbemittel-code --><br />
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<!-- /eventim werbemittel-code --><br />
- Marc</p>
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		<title>Dinosaur Jr &#8211; Farm</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/dinosaur-jr-farm/</link>
		<comments>http://platten-blog.de/index.php/dinosaur-jr-farm/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 21:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dinosaur Jr.]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Kategorie merkwürdigstes Cover haben Dinosaur Jr. schon einmal eine gute Chance auf den Titel 2009. Ent-artige Wesen, retten auf eben jenem die Menschheit aus dem Smog, der aus industriellen Schornsteinen emporsteigt. Schon ein wenig strange. In der Kategorie grobe Schnitzer in der Vermarktung sieht es auch nicht schlecht aus. Direkt nach dem Release [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/dinosaur-jr-farm-album-art1-150x150.jpg" alt="" title="dinosaur-jr-farm-cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-295" /><br />
</p>
<p>In der Kategorie merkwürdigstes Cover haben Dinosaur Jr. schon einmal eine gute Chance auf den Titel 2009. Ent-artige Wesen, retten auf eben jenem die Menschheit aus dem Smog, der aus industriellen Schornsteinen emporsteigt. Schon ein wenig strange.<br />
<span id="more-134"></span><br />
In der Kategorie grobe Schnitzer in der Vermarktung sieht es auch nicht schlecht aus. Direkt nach dem Release von Farm haben Dinosaur Jr zur CD Umtauschaktion aufgerufen. Die für Deutschland gepressten CDs hatten einen &#8220;technischen Fehler&#8221; und waren total übersteuert. </p>
<p>Zum Glück dauerte der ganze Ärger bei mir 3 Tage, und ich konnte mir dann endlich ein Bild von Farm machen. Ob Dinosaur Jr auch in der wichtigsten Kategorie Bestes Album des Jahres eine Chance haben? Ich nehme es vorweg. Und wie. </p>
<p>Die Energie und Spielfreude, die dieses Spätwerk versprüht ist erstaunlich. Zumal Beyond zwar net war, aber der Funken noch nicht so recht übergesprungen ist. Diesmal machen sie alles eine Spur besser. Bessere Riffs, großartigere Mid-Tempo Melodien und natürlich eine große Schippe voll Gitarren-Gegniedel (4 Minuten Soli inklusive, &#8220;I don&#8217;t wanna go there&#8221;). </p>
<p>Wie zu erwarten, ist die Gitarre auch immer das zentrale Element eines jeden Songs. Darum singen die Herren Mascis und Barlow ihre Songs (2 stammen von letzterem und sind auch direkt von ihm eingesungen), zwischen einem Tropfen Melancholie in &#8220;Over it&#8221; bis hin zum ganzen Fass bei &#8220;Said the people&#8221;. Der Stil aller Lieder ist schon sehr ähnlich. Positiv gesagt, die Platte klingt aus einem Guss. Die Produktion tut ihr übriges und rundet das Gesamtbild ab. Garage Sound, wie im Lehrbuch. Besonders hervorheben muss ich &#8220;Plans&#8221;. Was für eine Gesangsmelodie. </p>
<p>Kritikpunkte? Fehlanzeige. Endlich nach langer Zeit kann ich ohne mit der Wimper zu zucken die volle Punktzahl verteilen. Danke Dinosaur Jr. </p>
<p>Wer noch nicht in das Album reingehört hat, tue dies bitte unverzüglich und direkt an dieser Stelle. Bin ich eigentlich der einzige, der sich bei Farm an das großartige White Light, White Heat, White Trash von Social Distortion erinnert fühlt?<br />
<strong><br />
Platten-blog Kritik : 100%</strong></p>
<p>Tracklist: <strong>Pieces I Want To Know, Ocean In The Way, Plans, Your Weather, Over It, Friends, Said The People, There&#8217;s No Here, See You, I Don&#8217;t Wanna Go There, Imagination Blind</strong> &#8212; 12</p>
<p><strong>Übrigens</strong>: Dinosaur Jr. sind auf Tour: Hier die Daten und Karten!<br />
<!-- eventim werbemittel-code --><br />
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<!-- /eventim werbemittel-code --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Selig &#8211; Und endlich unendlich</title>
		<link>http://platten-blog.de/index.php/selig-und-endlich-unendlich/</link>
		<comments>http://platten-blog.de/index.php/selig-und-endlich-unendlich/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 18:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Selig]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweieinhalb mal großartig und der Rest recht gut, aber nicht spektakulär. Die Platten Kritik ist einfach: Sowas was nennt man wohl solides Comeback. Im September 2008 verkündete Jan Plewka selbige Reunion. Es besteht kein Zweifel, dass Selig in den Neunzigern einer der wichtigsten deutschen Alternative Bands gewesen ist. Hits wie &#8220;Ohne Dich&#8220;, &#8220;Wenn ich wollte&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/07/Selig-Und-endlich-unendlich-150x150.jpg" alt="" title="Selig - Und endlich unendlich Cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-297" /><br />
</p>
<p>Zweieinhalb mal großartig und der Rest recht gut, aber nicht spektakulär. Die Platten Kritik ist einfach: Sowas was nennt man wohl solides Comeback. Im September 2008 verkündete Jan Plewka selbige Reunion. Es besteht kein Zweifel, dass Selig in den Neunzigern einer der wichtigsten deutschen Alternative Bands gewesen ist. Hits wie &#8220;<strong>Ohne Dich</strong>&#8220;, &#8220;<strong>Wenn ich wollte</strong>&#8221; oder &#8220;<strong>Sie hat geschrien</strong>&#8221; haben den Test der Zeit bestanden und machen (ab und an) auch heute noch Spaß zu hören. Nur das seltsame <strong>Blender </strong>stoppte ein wenig die Euphorie. Ob das viel zu poppige, teilweise richtig schlechte Album, der Grund für den Split war, bleibt Spekulation.<br />
<span id="more-125"></span><br />
Egal. Selig sind zurück. Und spielen direkt in ausvekauften Hallen auf ihrer 2009 Tour. Und die CD? Sie schaffen es überzeugend das Feeling der Neunziger wiederaufleben zu lassen. So spricht der Marketing Manager. Fehlender Mut zur Innovation und Scheuklappen. Selig haben ihren Stil lediglich ein weiteres Mal kopiert. So der Kritiker. Wo liegt die Wahrheit. Wie immer in der Mitte&#8230;.</p>
<p>Das Album fängt gleich mit einem echten Knaller an. Ein langsamer aber stetig steigender Song mit kruden Plewka Texten und Metaphern gespickt&#8230; Innerhalb Sekunden fühlt man sich um Jahre jünger und kurzzeitig macht sich ein breites Grinsen auf meinem Gesicht breit.</p>
<p>Dieser Weg in Richtung komplexer Songs und weg vom schnittigen Pop Song wird leider nur ein weiteres Mal bei Ich dachte schon begangen. Dreckiger, düsterer Blues und eine fast zerreissende Stimme. Topp.</p>
<p>Leider liegen dazwischen dann doch wieder die poppigen Deutschrock Lieder, die mal recht gut sind (Die Single &#8220;<strong>Schau, Schau, Schau</strong>&#8220;), manchmal aber auch recht belanglos (&#8220;<strong>Der schönste aller Wege</strong>&#8220;). Dezente versuche aus dem Schema auszubrechen, sind vorhanden und werden zumindest anerkennend notiert.</p>
<p>An der Stelle wird jedoch viel Potential verschenkt, zumal kein Zweifel besteht: Selig sind ausnahmslos gute Musiker und die durchweg passende und rundum gelungene Produktion tut ihr übriges dazu. Nur die Songs überzeugen nicht so richtig.</p>
<p>Egal. Zum nebenbei hören ist das Album auf jeden Fall gelungen. Und damit besser als viele andere Comebacks in den letzten Jahren.</p>
<p>Platten-blog Kritik: 65%</p>
<p>Tracklist: <strong>Auf dem Weg zur Ruhe</strong>, Wir werden uns wiedersehen, <strong>Schau schau</strong>, Ich fall&#8217; in Deine Arme, Die alte Zeit zurück, Ich bin so gefährdet, Immer wieder, Lang lebe die Nacht, Der schönste aller Wege, <strong>Ich dachte schon</strong>, Du siehst gut aus, Traumfenster &#8212; 12</p>
<p>- Björn</p>
<p><!-- eventim werbemittel-code --><br />
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		<title>Ladyfinger (Ne) &#8211; Dusk</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 21:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MarcNess</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Ladyfinger]]></category>

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		<description><![CDATA[ allo, mein Name ist Chris Machmuller. Das sind meine Jungs Jamie, Ethan und Pat und gemeinsam sind wir (im Chor): Ladyfinger-N-E!" So oder zumindest so ähnlich könnte eine Vorstellung der jungen Wüstenrocker aus Nebraska im Programm hiesiger Radiosänder klingen.]]></description>
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<br />
Hallo, mein Name ist Chris Machmuller. Das sind meine Jungs Jamie, Ethan und Pat und gemeinsam sind wir (im Chor): Ladyfinger-N-E!&#8221; So oder zumindest so ähnlich könnte eine Vorstellung der jungen Wüstenrocker aus Nebraska im Programm hiesiger Radiosänder klingen. Hier handelt es sich natürlich um einen Spaß. Puh, Glück gehabt.<br />
<span id="more-98"></span><br />
Denn zum Einen stehen Ladyfinger beim Connor-Oberst-Label &#8220;Saddle Creek&#8221; unter Vertrag, was ihnen bereits eine gewisse Form der Stammkundschaft (aber auch Skepsis) sichert. Zum Anderen ist das, was sie uns mit ihrem Zweitwerk <em>Dusk</em> anbieten, nicht sonderlich radiotauglich. Machmuller und Co. spielen wie auch schon auf ihrer ersten gemeinsamen Scheibe noise-und punkinfizierten Hardrock , besitzen aber mittlerweile den Drive, Spannungsbögen aufzubauen und zwischen schnell und semi-druckvollem Sound zu variieren.</p>
<p style="text-align: left;">Als Eröffnungstrack bollert &#8220;Over and over&#8221; gleich kräftig los. Die Drums scheppern unaufhaltsam, wirbeln ordentlich Staub auf. Die Gitarrenriffs kennen nur eine Richtung: sie treiben zusätzlich vorwärts. Machmuller untermalt das Ganze mit läßigem Ausdruck im Gesang. Außbrecher  ins Land des Krächzens und des Jaulens (Rockgrößen wie Homme oder Grohl zelebrieren das seit mindestens einer Deakde), platzen unberechenbar aus der Gelassenheit des Leadsängers  heraus.  Die Singleauskopplung &#8220;Little Things&#8221; hat nicht nur das Zeug, sich in den Playlists einschlägiger Indie-Discotheken zu etablieren, sie verpflanzt sich zudem ganz fix in den Lauschlumpen des überraschten Saddle- Creek-Anhängers, dem vor Schreck der Cowboyhut vom  Kopf kippen dürfte. Ebenso wahrscheinlich ist, dass jedem Jünger geradliniger Rockmusik, der angesichts des letzten &#8220;echten&#8221; Danko-Jones-Albums vor seinem staubigen Plattenteller trauert, nun endlich mal wieder Einer flitzen geht.</p>
<p style="text-align: left;">Und Höhepunkte gibt es hier genug: &#8220;Read The Will&#8221; überzeugt mit fesselnder Melodie im Mittelteil und einem herzschlag-dominierendem Outro, dem man sich nur schwer wieder entziehen kann. Während &#8220;Plans&#8221; und &#8220;Let&#8217;s Get Married&#8221; der ersten Single-Auskopplung in Sachen besagter Radiotauglichkeit wohl am nächsten, aber (Gottseidank) nicht nah genug kommen,  benötigen die meisten Songs Zeit, um beim aufgeschlossenen Hörer komplett zu zünden. Sie besitzen halt ihre Ecken und Kanten.  Ein Hauptkritikpunkt scheint für den Einen oder Anderen zu sein, dass bei Ladyfinger der große Leader á la Grohl oder Homme oder Presley fehlt. Derjenige, dem eine Band nur dann gefällt, wenn große Gesten und One-Man-Shows der angedeuteten Art garantiert sind, wird sich natürlich früh von Ladyfinger abwenden, aber an demjenigen wird mit <em>Dusk</em> zumindest schonmal ein kleiner Kelch vorbeigehen. Echte Kritikpunkte sind dagegen darin auszumachen, dass &#8220;Work Party&#8221; zum Beispiel tatsächlich viel zu sehr nach den großen Vorbildern klingt und zu wenig nach Ladyfinger und dass der letzte Song des Albums so unpassend ausgefadet wird, obwohl er sich zu dem Zeitpunkt auf einem durchschnittlichen Spannungsniveau befindet. Da wäre es vielleicht ratsamer gewesen, mit einer whiskey-getränkten Akkustik-Ballade zu schließen oder ein paar Sätze zur einsamen Gitarre ins Mikro zu hauchen oder so. Nur ein Tip. Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-weight: bold;">Plattenblog-Bewertung: 70%</span></p>
<p style="text-align: left;">
<p><span class="header">Tracklist:</span> Over &amp; over, A.D.D., <strong>Little things</strong>, Two years, <strong>Read the will</strong>, Work party, Bones, Plans, <strong>Let&#8217;s get married</strong>, Born in the eighties– 10</p>
<p>-Marc</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9Eei8pFazXI&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/9Eei8pFazXI&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Muff Potter &#8211; Gute Aussicht</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 11:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Muff Potter]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Party ist vorbei, lass uns tanzen. Und weiter: Statisten verlassen das sinkende Schiff und Touristen ziehen weiter&#8230; auf dem Trümmerfeld ist endlich wieder Platz. Besser als im Lied Nummer 6 der Guten Aussicht kann man es nicht zusammenfassen. Nach dem Major Ausflug sind Muff Potter wieder dort, wo sie hingehören. Zurück auf Ihrem alten [...]]]></description>
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<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/muffpotter-gute-aussicht-cover-150x150.jpg" alt="" title="muffpotter gute aussicht cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-300" /><br />
<em>Die Party ist vorbei, lass uns tanzen.</em> Und weiter: <em>Statisten verlassen das sinkende Schiff und Touristen ziehen weiter&#8230; auf dem Trümmerfeld ist endlich wieder Platz.</em> Besser als im Lied Nummer 6 der Guten Aussicht kann man es nicht zusammenfassen.<br />
<span id="more-69"></span><br />
Nach dem Major Ausflug sind Muff Potter wieder dort, wo sie hingehören. Zurück auf Ihrem alten Hauslabel Huck&#8217;s Plattenkiste überrascht Album Nummer 7 mit einer Spielfreude, die die Tomte/Pop Annäherung des letzten Albums &#8220;Steady Fremdkörper&#8221; wieder rückgängig macht. </p>
<p>Stattdessen geht es vom ersten Lied an nach vorne. Über einer im dreckigen Wüstenstaub aufgebauten Soundwand schreit Nagel seine literarischen Helden und Vorbilder raus. Sie begleiten Ihn als treue Wegbegleiter durch sein Leben, seine Musik und Reisen. Ähnlich wie dieses forciert auch jedes weitere Lied textlich ein anderes Thema, und stellt dadurch Alltagssituationen mit Charme und Wortwitz treffend da. Es geht um One Night Stands, die Suche nach großer Liebe, Landflucht (Lieblingszeile: <em>Niemand will mehr Rüben ernten</em>), Geldsorgen, Parties etc. Identifikationspotential hockt an jeder Ecke. </p>
<p>Da gibts beispielsweise das Punkrock Brett: Ich bin charmant, in der die teilweise zwanghafte Suche nach Individualität tematisiert wird. Diese kann zur Selbstverfremdung führen. <em>Niemand ist wie ich, nicht mal ich</em>. Auch wenn jeder anders als der Andere sein will, geht es letztendlich darum so zu sein, wie man wirklich ist und dabei vom sozialen Umfeld anerkannt wird. Ähnlich lassen sich viele Texte auf Gute Aussicht interpretieren.  </p>
<p>Auch wenn musikalisch auf dem ersten Blick alles roh und widerspenstig klingt, überrascht das Album nach mehrmaligem Hören doch mit ausgefeiltem Songwriting und Überraschungen an vielen Ecken (seien es die HeyHo Lets Go Rufe der aktuellen Blitzkredit Bop Single oder auch der musikalische Seitenhieb am Ende von wir werden uns kümmern)</p>
<p>Auch wenn einige Pointen nicht immer zünden, einige Wortwitze ein wenig flach sind und einige Lieder nicht so zwingend, wie der großartige Anfang sind, Muff Potter etablieren sich ein weiteres Mal im Herzen der deutschen Indie Punk, Angry Pop, whatever Jugend. </p>
<p>Zum Abschluss erwähnenswert: Die Vinyl Edition. Neongelbes Vinyl sieht schick aus und die kostenlose MP3 Version des Albums vereinfacht auch das Unterwegshören. Alles für den Fan. Lobenswert.</p>
<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/pb_80.gif" alt="pb_80" title="pb_80" width="400" height="25" class="alignnone size-full wp-image-60" /></p>
<p><span class="header">Tracklist:</span><strong> Ich und so</strong>, <strong>Rave is not rave</strong>, Ich bin charmant, Niemand will den Hund begraben, Blitzkredit Bop, Die Party ist vorbei, <strong>Alles war schön und nichts tat weh</strong>, Wie spät ist es, und warum?, Wir werden uns kümmern, Mein Freund, das Wrack, Eiskunstlauf ohne Ton, <strong>Gute Aussicht</strong>&#8211; 12</p>
<p>-Björn</p>
<p><!-- eventim werbemittel-code --><br />
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<p>Hier kostenlos in das aktuelle Muff Potter Album reinhören: </p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KbCcG3ECLkA&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/KbCcG3ECLkA&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=derplatt-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B001V6C4U6&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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