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	<title>Das Plattenblog &#187; The Gaslight Anthem</title>
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	<description>95% ehrliche Kritiken</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Aug 2011 12:35:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>The Gaslight Anthem – American Slang</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 18:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Gaslight Anthem]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist eine Geschichte einer Band, die so schon oft geschrieben wurde. Die Band trifft mit dem ersten rohen Album den Nerv der Zeit, legt ein zweites großartiges Album (ein &#8220;Meilenstein&#8221;) hin, indem der Stil gefestigt und das Songwriting ein wenig verfeinert wird. Und dann kommt ein weiteres Album, bei dem die Band an die [...]]]></description>
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<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/The-Gaslight-Anthem-American-Slang-Cover-300x271.jpg" alt="The Gaslight Anthem - American Slang - Cover" title="The Gaslight Anthem - American Slang - Cover" width="150" height="136" class="size-medium wp-image-220" /><br />
</p>
<p>Dies ist eine Geschichte einer Band, die so schon oft geschrieben wurde. Die Band trifft mit dem ersten rohen Album den Nerv der Zeit, legt ein zweites großartiges Album (ein &#8220;Meilenstein&#8221;) hin, indem der Stil gefestigt und das Songwriting ein wenig verfeinert wird. Und dann kommt ein weiteres Album, bei dem die Band an die Türen der großen Stadien der Welt klopft. Die Rohheit ist verschwunden, Pop und Eingängigkeit hat  Einzug gefunden. Das Überraschungsmoment ist weg. Die Band diesmal: The Gaslight Anthem . Das Album: American Slang.<br />
<span id="more-218"></span><br />
Aber diesen Weg sind auch andere Bands vor Ihnen gegangen, mal besser, mal schlechter: Beatsteaks (Limbo Messiah, mittelmäßiges letztes Album), Mando Diao (Give me Fire, in alle Richtungen explodierend und daher ganz stark) und Kings of Leon ( Only by the night, streckenweise der Soundtrack zum Fremdschämen). </p>
<p>Und wie ergeht es Gaslight Anthem nach ihrem Meilenstein <a href="http://platten-blog.de/index.php/the-gaslight-anthem-the-59-sound/">The &#8217;59 sound</a>? Beim ersten Hören der Vorabauskopplung ahnte ich Fürchterliches. Weich, melodisch und irgendwie sich selbstkopierend, war mein erste Meinung. Umso mehr zitterte ich dem Auftritt auf dem diesjährigen Southside entgegen. Einem Tag nach der Veröffentlichung des Albums zeigten die Jungs um Brian Fallon, wie wunderbar die neuen Lieder mit den alten harmonierten. Fäuste wurden zum Himmel gereckt und gemeinsam feierten  Fans nachmittags vor der Hauptbühne ihre Band textsicher. Allen Grund also Montag morgen in der Mittagspause direkt das Album zu kaufen. Und da war es wieder, das Gefühl. Weich, melodisch und sich irgendwie selbstkopierend? </p>
<p>Liegts an der schlecht abgemischten, laschen Produktion? Live haben die Lieder doch überzeugt. </p>
<p>Doch so schnell gab ich nicht auf. Über ein Dutzend Durchgänge später revidiere ich meine Meinung. Auch wenn die Lieder insgesamt ein wenig ruhiger und poppiger ausgefallen sind, schaffen sie es doch einen wieder mitzureissen. Gerade <em>The spirit of jazz</em>, zeigt ausgereiftes Songwriting mit einem klasse, sich nach vorne peitschenden bzw. hochschraubenden Refrain. Die Band überrascht  mit dem soulig, fingerschnippsigen<em> The Diamond Church Street Choir</em> und erinnert zumindest instrumentalisch bei <em>We did it when we were young</em> streckenweise gar an ein hymnisches Hurt. Man stellt sich schon die Stadionszenen vor, in denen sich Fans im Arm liegen, Feuerzeuge geschwungen werden und der Refrain mitgegrölt wird. Experimente im Universum Gaslight Anthem also gelungen.</p>
<p>Auf der anderen Seite sind durch die beiden Vorgänger die Erwartungshaltungen derart hoch, dass Ernüchterung vorprogrammiert ist.<em>Bring it on</em> und <em>Orphans</em> sind ok, aber es fehlt hier der Punk der frühen Tage. Sie sind einfach zu harmlos. </p>
<p>Textlich verlassen sie sich auf bewährtes: Geschichten, die das Leben schreibt, ohne sich lang mit rethorischen Feinheiten aufzuhalten. Diesmal jedoch alles einen Ticken melancholischer: &#8220;Don&#8217;t sing me your songs about the good times, those days are gone and you should just let &#8216;em go&#8221; oder &#8220;But I am older now and we did it when we were young&#8221;. Dies passt hervorragend zur etwas ruhigeren Grundtenor des Albums. </p>
<p>Fazit: In unserer oben aufgestellten Liste gesellen sich Gaslight Anthem damit irgendwo zwischen Beatsteaks und Mando Diao. Da ist also noch Luft nach oben beim nächsten Mal. Oder wie es Dennis von Plattentests <a href="http://www.plattentests.de/rezi.php?show=7631">hier</a> so treffend formuliert hat. &#8220;Wir hatten die größten Erwartungen und wurden am Ende kaum enttäuscht.&#8221; Hoffen wir also das die sympatische Band aus New Jersey beim nächsten Mal nicht ganz die Punk Einflüsse verliert und eines Tages in die Klischee Falle tritt. Social Distortion hat jedenfalls vorgemacht wie es richtig geht. </p>
<p>Platten-blog Kritik: 70% </p>
<p>Tracklist: American slang,<strong> Stay lucky</strong>, Bring it on, The Diamond Church Street Choir, The queen of Lower Chelsea, Orphans, Boxer, Old haunts, <strong>The spirit of jazz</strong>,<strong> We did it when we were young</strong></p>
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<p>Wir freuen uns auch über jeden Kommentar&#8230;</p>
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		<title>The Gaslight Anthem – The ’59 Sound</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 19:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MarcNess</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Gaslight Anthem]]></category>

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		<description><![CDATA[Nomen est omen. Selten hat eine Band der Bezeichnung &#8220;Punk &#38; Roll&#8221; derart Rechnung getragen, wie es The Gaslight Anthem mit ihrem zweiten Longplayer tun. Nachdem sie mit dem rauhen &#8220;Sink Or Swim&#8221; bereits im Jahre 2007 einen ersten Achtungserfolg verzeichnen konnten und nahezu direkt eine Art Interims-EP folgen ließen, legen die Mannen um Frontmann [...]]]></description>
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<p><img src="http://platten-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/l_8815de24ea9a951c3c78e5aa59537278-150x150.jpg" alt="" title="Gaslight Anthem - The 59 Sound cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-310" /><br />
<br />
Nomen est omen. Selten hat eine Band der Bezeichnung &#8220;Punk &amp; Roll&#8221; derart Rechnung getragen, wie es The Gaslight Anthem mit ihrem zweiten Longplayer tun. Nachdem sie mit dem rauhen <span>&#8220;Sink Or Swim</span>&#8221; bereits im Jahre 2007 einen ersten Achtungserfolg verzeichnen konnten und nahezu direkt eine Art Interims-EP folgen ließen, legen die Mannen um Frontmann Brian Fallon nun wiederum nach, als sei der Beelzebub höchst persönlich hinter ihnen her. Und schon an dieser Stelle können zwei Dinge festgehalten werden: Zum Einen wurde mit relativ wenig Mitteln viel erreicht. Zum anderen ist Brian Fallon ein Mann der die Frauen, seine Heimat und Bruce Springsteen liebt.<br />
<span id="more-11"></span><br />
Der Opener &#8220;Great Expectations&#8221; legt bereits ein mächtiges Tempo vor, kommt schnörkellos zum Refrain und schon wird klar, dass es hier gleich Ohrwürmer hagelt. Hymnenähnlich bohrt sich der Erste in den Gehörgang und ins Gedächtnis des noch leicht überrumpelten Hörers. Mit dem Titeltrack folgt der zweite Streich und macht den sprichwörtlichen Sack dann auch schon zu. Nun hat er Dich, der <span style="font-weight: bold;">&#8217;59 Sound, </span>und er läßt Dich nicht mehr fort.</p>
<p>Brian Fallon, Alex Levine, Benny Horowitz und Alex Rosamilia versprühen stets konsequent und durchaus authentisch jede Menge 50er-Jahre-Flair, sei es durch sparsam eingesetzte Soundeffekte (das Anlassen des Motors im überragenden &#8220;Old White Lincoln&#8221;), dem Anführen diverser 50er-Jahre-Stilikonen oder der Verarbeitung zeitadäquater Inhalte als solche. Brian erzählt uns Geschichten, die das Leben schreibt, ohne sich lang mit rethorischen Feinheiten aufzuhalten. Protagonisten sind Menschen wie Du und ich: Jane, Maria Virginia, Johnny, Grandmama und wie sie noch alle heißen. Schreiben kann Brian Fallon eigentlich immer, über gebrochene Herzen, verlorene Liebe, Hoffnung, Fernweh oder über seine Heimat. &#8220;Old White Lincoln&#8221;, &#8220;Film Noir&#8221; und &#8220;die großartige Folk-Ballade &#8220;Even Cowgirls get The Blues&#8221; sind Stücke für die Ewigkeit, die man von nun an durch so manchen Sommer tragen wird. Bei &#8220;Here&#8217;s Looking At You, Kid&#8221; möchte man dann nur noch weinen, vor Glück. Zu bewegend war die Reise, auf die Brian uns mitgenommen hat. Und noch bevor der Hörer in der Lage ist, hastig vom Sofa aufzuspringen und die Repeat-Taste seiner Stereoanlage zu drücken, geht es ein letztes Mal auf den <span style="font-style: italic;">Rücksitz</span> des alten 55er Chevy, wo man glücklicherweise genug Platz hat, tief durchzuatmen, das Erlebte Revue passieren und sich breitbeinig auf das kühle Leder fallen zu lassen. Und denken mag man natürlich nur noch an die Eine (<span style="font-style: italic;">And your sugar and spice, and everything nice. You got Monroe hips, your poison lips and knives. And your sugar and spice, and everything nice, open wounds and a young boy&#8217;s pride</span>).</p>
<p>Spannend bleibt wie sooft die Frage, ob der Gaslight Anthem bei dem Tempo nicht schon bald der Sprit ausgeht. Wir drücken die Daumen.</p>
<p><span class="header"><span style="font-weight: bold;">Plattenblog Bewertung: 90 %</span></span> <span style="font-weight: bold;">Great expectations</span>; The &#8217;59 sound; <span style="font-weight: bold;">Old white Lincoln</span>; High lonesome; <span style="font-weight: bold;">Film noir</span>; Miles Davis &amp; the cool; The patient ferris wheel; Casanova, baby!; <span style="font-weight: bold;">Even cowgirls get the blues</span>; Meet me by the river&#8217;s edge; Here&#8217;s looking at you, kid; The backseat &#8212; 12</p>
<p>Tracklist:</p>
<p>-Marc</p>
<p><!-- eventim werbemittel-code --><br />
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<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/6_bQiIZXC9I&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6_bQiIZXC9I&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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