Meine iTunes Top 20 Teil I

Radiohead - The King of Limbs

Als ich in den letzten Tagen mir meine Top 20 iTunes Wiedergabeliste einmal angeschaut habe, war ich doch recht überrascht, da einige Lieder zu entdecken, mit denen ich dort nicht unbedingt gerechnet hätte. Na klar, meine iTunes Bibliothek spiegelt nicht mein gesamtes Hörverhalten wieder, sondern hauptsächlich die Lieder, die ich höre, wenn ich an meinem Computer sitze oder unterwegs mit meinem iPhone bin. Da ich immer noch begeisterter CD/Vinyl Käufer bin und viel Musik darüber kaufe, fehlen hier einige wichtige Bands. Nichtsdestotrotz stehen hier auch einige Lieder, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Viel Spaß bei diesem persönlichen Rückblick auf die letzten vier Jahre.

 

Platz 20: The Kooks – Gap

Ich mochte immer das erste Album der Kooks. Es hatte immer so etwas unverkopftes an sich, was mit jeder Note gute Laune versprühte. Leider war das beim zweiten Album dann schon ein wenig dem besseren Songwritertum gewichen. Einige Lieder gefallen mir dennoch. Wie dieses, vor allen Dingen der Übergang der Welten umspannenden Bridge zu dem minimalen Anfang der Refrains. Macht Spaß.

 

Platz 19: Dover – Let me out

Ich bin selbst ein wenig überrascht, dieses Lied auf Platz 19 ist. Ich mochte die rockigen Dover, umso trauriger die Entwicklung in Richtung Euro Dance Trash. Wer hätte das für möglich gehalten, nach Hits wie „King George“? Wahrscheinlich war ich so geschockt von diesem Lied, dass ich es immer wieder gehört habe. Oder vielleicht steckt hinter dem ganzen Plastik einfach ein verdammt guter Pop Song? Gibt es davon eigentlich eine Guitarren Version?

 

Platz 18: Conor Oberst – Cape Canaveral

Wie ihr an dieser Stelle nachlesen könnt, konnte ich mich für das erste Conor Oberst Soloalbum recht schnell begeistern. Es ruft Urlaubsgefühle wach und gefällt mir bis heute. Besonders dieser erste puristische Song hat es mir angetan. Super Gesangslinie, extrem entspannende, leicht Melancholische Stimmung.

 

Platz 17: Radiohead – Faust Arp

Das wird nicht das einzige Mal sein, dass Radiohead in dieser Liste auftauchen wird. In Rainbows hab ich mir, wie so viele andere, als Digital Download gekauft. Entsprechend oft habe ich es über iTunes gehört. Warum gerade dieses Lied hier steht? Keine Ahnung. Ich mag das gesamte Album.

 

Platz 16: Plain White T’s – Umbrella

Das Original von Rihanna finde ich recht mies – Sowohl von der Instrumentierung (“ spacig schön und gut, aber was sind denn das für HighHats Sounds?“) als auch von der nervigen Stimme. Dagegen zeigt diese Live Acoustic Version, dass auch dieses Lied ein guter Popsong ist. Die Gitarre besteht nur aus begleitenden Akkorden, aber in Kombination mit der Stimme gewinnt der Song an Atmosphäre. Da verliert selbst ein  „Ella Ella, ay ay ay“ an störender Sperrigkeit.

 

Dies waren die Plätze 20-16. Die nächsten Plätze folgen in den kommenden Tagen.

Autor: Bjoern

ist leidenschaftlicher Musik-Blogger. Von Indie-Pop über Schweden Rock bis hin zur neuesten Hardcore Scheibe rezensiert Björn, alles was ihm unter die Finger kommt und mit Gitarre zu tun hat.

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