Pearl Jam - Backspacer

11 Lieder. 36 Minuten. Brandon O’Brien als Produzent… Die reinen Fakten ließen mich aufhorchen Nachdem die letzten 2-3 Alben meiner Meinung nach zu verkrampft gewesen sind, habe ich einer meiner Lieblingsbands vergangener Tage ein wenig aus den Augen verloren. Ja, es stimmt schon. Auf jeden Album waren gute Lieder drauf, aber es klang so, als wollten Pearl Jam auf Teufel komm raus kompliziert und schwer klingen. Die Leichtigkeit, und Spielfreude vergangener Tage, sind dabei auf der Strecke geblieben.

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Selig - Und endlich unendlich

Zweieinhalb mal großartig und der Rest recht gut, aber nicht spektakulär. Die Platten Kritik ist einfach: Sowas was nennt man wohl solides Comeback. Im September 2008 verkündete Jan Plewka selbige Reunion. Es besteht kein Zweifel, dass Selig in den Neunzigern einer der wichtigsten deutschen Alternative Bands gewesen ist. Hits wie „Ohne Dich„, „Wenn ich wollte“ oder „Sie hat geschrien“ haben den Test der Zeit bestanden und machen (ab und an) auch heute noch Spaß zu hören. Nur das seltsame Blender stoppte ein wenig die Euphorie. Ob das viel zu poppige, teilweise richtig schlechte Album, der Grund für den Split war, bleibt Spekulation.

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Ladyfinger - Dusk

allo, mein Name ist Chris Machmuller. Das sind meine Jungs Jamie, Ethan und Pat und gemeinsam sind wir (im Chor): Ladyfinger-N-E!“ So oder zumindest so ähnlich könnte eine Vorstellung der jungen Wüstenrocker aus Nebraska im Programm hiesiger Radiosänder klingen.

Hallo, mein Name ist Chris Machmuller. Das sind meine Jungs Jamie, Ethan und Pat und gemeinsam sind wir (im Chor): Ladyfinger-N-E!“ So oder zumindest so ähnlich könnte eine Vorstellung der jungen Wüstenrocker aus Nebraska im Programm hiesiger Radiosänder klingen. Hier handelt es sich natürlich um einen Spaß. Puh, Glück gehabt.
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Franz Ferdinand - Tonight

Die dritten Alben einer Band sind oft etwas besonderes und in der Regel ein Indikator, ob die Bands auch in Zukunft relevant bleiben. Franz Ferdinand hat da nicht gerade die günstige Ausgangslage erwischt. Ein (zurecht) sehr erfolgreiches erstes Album und einen Nachfolger, der zwar den FF Stil ein wenig verfeinert hat, aber im großen und ganzen nicht wirklich überzeugen konnte. Dazu eine 3 1/2 jährige Pause, Band interne Streitereien und merkwürdige Ankündigungen, keine Alben sondern nur noch Singles zu veröffentlichen. Naja… und nun liegt doch endlich das aktuelle Album vor.
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The Raconteurs - Consolers of the lonely

Mr. Jack White als Mitglied einer richtigen Band? Das soll funktionieren? Man konnte sich bisher des Eindrucks nicht erwähren, dass sich der Frontmann und die Seele des Gitarren-Gegnidel-Trommel-Duos mit den Lieblingsfarben Rot, Weiß und Schwarz nicht gern ins Handwerk fuschen läßt. Zu sehr war und ist Meg an seiner Seite das niedlich trommelnde Püppchen, das sich immer schön bemüht, den Takt zu halten, den Jack ihr mit strengem Blick signalisiert, während er in sich selbst vertieft seine heißgeliebte Gitarre mit Hingabe und Präzision bearbeitet.

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Tom Gabel - Heart Burns

Den Zeitpunkt der Veröffentlichung seiner ersten Solo-EP Heart Burns hat sich Against Me!-Frontmann Tom Gabel gut überlegt. Kurz vor den Wahlen des Präsidenten der Vereingten Staaten von Amerika sollte sie erscheinen. Alles andere erschien ihm im Vergleich dazu vorerst peripher. „Cowards sing at Night“ bildet bezeichnender Weise das inhaltliche Herz der Platte. Die Textzeilen Come back home Johnny. Come Back Home from Vietnam. Your War is over bedürfen wohl keiner weiteren Erläuterung.
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Amy Macdonald - This is the life

Amy MacDonald oder das Mainstream Mädchen mit den Ohrwürmern. Jetzt wo sich das Jahr dem Ende zuneigt und man Top10 zusammenstellt, fällt mir auf: Amy MacDonald hat da eine Nische getroffen, und das obwohl ich Amys Debüt eigentich nur 1-2 Wochen intensiv gehört habe. Dennoch höre ich seitdem das Album in schöner Regelmäßigkeit alle paar Wochen mal „nebenbei“.

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